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10 praktische Tipps für die Hautgesundheit von Bewohnern

Foto: AdobeStock - Tierney

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Diese Information wird Ihnen in Zusammenarbeit mit der PAUL HARTMANN AG zur Verfügung gestellt


Checkliste: 10 Tipps für eine gesunde Bewohnerhaut
  1. Führen Sie regelmäßig eine Hautinspektion durch
  2. Motivieren Sie zu ausreichend Bewegung
  3. Fördern Sie die Kontinenz
  4. Reinigen Sie die Haut bei Inkontinenz besonders schonend
  5. Vermeiden Sie Kontakt von Urin und Stuhl mit Haut
  6. Unterstützen Sie ein saures Milieu im Intimbereich
  7. Sorgen Sie für ausreichend Hautfeuchtigkeit
  8. Erfassen Sie das individuelle Dekubitusrisiko
  9. Sorgen Sie für Druckentlastung
  10. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit

Eine gesunde und reizlose Haut – das wünschen sich alle Pflegenden für ihre Bewohner. Doch gerade bei Inkontinenz und Immobilität steigt das Risiko für Druckgeschwüre und eine Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD). Dabei können diese mit einer guten Prävention weitgehend verhindert werden. Die folgenden Tipps tragen dazu bei, die Haut der Bewohner bestmöglich zu schützen und intakt zu halten.

Führen Sie regelmäßig eine Hautinspektion durch

Behalten Sie den Hautzustand aller Bewohner gut im Blick. Bei Bettlägerigkeit oder eingeschränkter Mobilität sowie bei Inkontinenz sollten Sie eine tägliche Hautinspektion durchführen. Dabei ist nicht nur der Intimbereich wegen der Gefahr einer Inkontinenz-assoziierten Dermatitis zu inspizieren, sondern auch die Hautstellen, an denen ein Dekubitus bevorzugt auftreten kann. Das sind alle prominenten Stellen, wie beispielsweise das Kreuzbein, das Sitzbein, die Fersen oder Ellenbogen sowie der Hinterkopf.

Motivieren Sie zu ausreichend Bewegung

Immobilität und Inkontinenz hängen oft eng zusammen, zum Beispiel, wenn durch Einschränkungen in der Mobilität die Toilette nicht mehr rechtzeitig aufgesucht oder erreicht werden kann. Motivieren Sie die Bewohner, sich möglichst viel zu bewegen. Gut sind vor allem Bewegungsübungen, die Alltagshandlungen wie das Aufstehen aus dem Bett oder den Toilettengang systematisch trainieren. Selbst kleine Mikrobewegungen, wie das Ausstrecken nach einem Trinkbecher, können einem Dekubitus vorbeugen.

Fördern Sie die Kontinenz

Jeder erfolgreiche Toilettengang schützt die Haut. Die Förderung der Kontinenz steht deshalb an erster Stelle, um einer Inkontinenz-assoziierten Dermatitis vorzubeugen. Hierzu können Sie verschiedene Arten des Toilettentrainings einsetzen: den angebotenen Toilettengang, das Toilettentraining zu individuellen Zeiten oder den Toilettengang zu festen Zeiten. Welche Form Sie auswählen, richtet sich nach der Diagnose sowie den körperlichen und geistigen Fähigkeiten der betroffenen Person.

Reinigen Sie die Haut bei Inkontinenz besonders schonend

Zur Hautreinigung sollten Sie keine Seife verwenden. Diese ist alkalisch und verändert den natürlichen pH-Wert der Haut (5,5). Nutzen Sie ausschließlich pH-hautneutrale Reinigungsprodukte. Zum Reinigen zwischendurch eignen sich vorgefertigte Feuchtreinigungstücher. Wenn Sie Wasser zur Hautreinigung verwenden, sollte dieses nur kühl oder lauwarm sein. Heißes Wasser entzieht der Haut noch mehr Fett. Gereinigt und abgetrocknet wird mit weichem Material, ohne Reiben und Rubbeln.

Vermeiden Sie Kontakt von Urin und Stuhl mit Haut

Feuchtigkeit ist der Hauptrisikofaktor für eine IAD. Hinzu kommen aggressive Substanzen, wie sie zum Beispiel durch den Abbau von Urin und Stuhl entstehen, etwa Ammoniak. Nutzen Sie gute aufsaugende Inkontinenzprodukte, die einen effektiven Schutz bieten. Besonders empfehlenswert sind Technologien, die den Urin schnell ins Innere des Saugkörpers transportieren und ihn dort festhalten, auch unter Druck. So bleibt die Haut trocken und wird bestmöglich vor Feuchtigkeit geschützt.

Unterstützen Sie ein saures Milieu im Intimbereich

Ein saurer pH-Wert im Intimbereich ist für die Hautgesundheit sehr förderlich: Er verhindert das Wachstum von Bakterien und Pilzen und schützt damit die Haut vor Entzündungen. Es gibt Inkontinenzprodukte, die über einen sauren pH-Wert von 4 bis 5,5 verfügen, und ein saures Milieu im Intimbereich unterstützen. Sie sind damit deutlich "saurer" als andere Inkontinenzhilfsmittel, bei denen der pH-Wert in der Regel zwischen 6 und 7 liegt.

Sorgen Sie für ausreichend Hautfeuchtigkeit

Um die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren, sollten für die Hautpflege rückfettende Produkte verwendet werden. Auch spezielle Barrieresubstanzen, die als Sprays, Cremes oder imprägnierte Tücher erhältlich sind, sorgen für einen effektiven Hautschutz. Die Haut wird dabei mit einem speziellen Wirkstoff benetzt, der sich wie ein Schutzfilm über die Haut legt.

Erfassen Sie das individuelle Dekubitusrisiko

Erheben Sie das individuelle Dekubitusrisiko zu Beginn des pflegerischen Auftrags. Dieses Assessment sollten Sie in individuell festzulegenden Abständen wiederholen. Ein Risikoprofil ist auch dann zu erstellen, wenn sich die Mobilität oder Aktivität eines Bewohners verändert oder externe Faktoren hinzukommen, die zur erhöhten oder verlängerten Einwirkung von Druck führen. Achten Sie bitte auch auf Ableitungssysteme wie Katheter, weil diese Schläuche Druckstellen hervorrufen können.

Sorgen Sie für Druckentlastung

Liegt eine Dekubitusgefahr vor, sollten Sie individuelle Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe festlegen. Dazu gehört auch die Druckentlastung. Führen Sie individuelle Positionswechsel durch und dokumentieren Sie diese mit genauem Zeitintervall. Bei fehlender Eigenbewegung sollten Sie einen sofortigen Einsatz von Matratzensystemen (Schaumstoffmatratze, Wechseldrucksystem) in die Wege leiten und Hilfsmittel zur Positionsunterstützung sowie zur Freilagerung der Fersen einsetzen.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit

Bewohner mit einer Mangelernährung haben ein erhöhtes Dekubitusrisiko. Liegt eine Mangelernährung vor, sollten angereicherte Lebensmittel und/oder hochkalorische Protein-Nahrungsergänzungsmittel zwischen den Mahlzeiten angeboten werden. Erheben Sie die Ernährungssituation dieser Bewohner regelmäßig. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von zirka 1.500 Milliliter pro Tag, sofern keine medizinischen Beschränkungen vorliegen.

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