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Kleine Anfrage der Linkspartei zu Arbeitsbedingungen in der Altenpflege

2016: Altenpfleger leisteten 9,5 Millionen Überstunden

09.02.2018
"Die Zahlen der Bundesregierung machen klar, dass sich in der Pflege grundsätzlich etwas verändern muss": Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag.

<paragraph align="right">Foto: Linkspartei</paragraph>

"Die Zahlen der Bundesregierung machen klar, dass sich in der Pflege grundsätzlich etwas verändern muss": Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag.

Foto: Linkspartei

Altenpfleger haben in Deutschland im Jahr 2016 mehr als 9,5 Millionen Überstunden geleistet, mehr als ein Drittel davon unbezahlt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag zu Arbeitsbedingungen in der Altenpflege hervor.

"Mehr als neun Millionen Überstunden in der Altenpflege in einem Jahr bei gleichzeitig sinkender Anzahl von Vollzeitbeschäftigungen sind das traurige Resultat der Großen Koalition der letzten Jahre", sagte die Bundestagsabgeordnete Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Insgesamt waren laut Bundesregierung im Jahr 2016 etwa 900 Millionen Gesamtstunden in der Altenpflege geleistet worden. Damit beträgt der Anteil der Überstunden etwas mehr als zehn Prozent.

Begründet liege diese enorme Zahl der Überstunden nicht zuletzt in der Tatsache, dass nach Zahlen aus dem Jahr 2015 in der stationären Pflege nur knapp 29 Prozent der Pflegekräfte eine Vollbeschäftigung hatten, so Zimmermann: "Viele Einrichtungen der Altenpflege vergeben auch heute nur Teilzeitstellen. Pflegekräfte in Teilzeitbeschäftigung können profitabler ausgebeutet werden, weil sie häufig auch in ihrer Freizeit zum Dienst verpflichtet werden."

Im Dezember 2017 habe die Bundesagentur für Arbeit (BA) 24.000 unbesetzte Stellen in der Altenpflege gemeldet, sagte die Politikerin. Weitere 8.000 Stellen, wie von den Verhandlern einer möglichen neuen Großen Koalition angekündigt, würden nichts am Pflegenotstand ändern. "Die Zahlen der Bundesregierung machen klar, dass sich in der Pflege grundsätzlich etwas verändern muss", so Zimmermann, "ob die neue Bundesregierung in Gestalt einer Wiederauflage der Großen Koalition dazu willens ist, ist allerdings die Frage."

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