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Die neue Altenpflege-Ausgabe

Adipositas: Was Sie zur Pflege schwergewichtiger Menschen wissen sollten

13.02.2019
Um stark übergewichtige Menschen angemessen zu pflegen, braucht es Konzepte, Kraft, Zeit und Einfühlungsvermögen.

<paragraph align="right">Foto: Werner Krüper</paragraph>

Um stark übergewichtige Menschen angemessen zu pflegen, braucht es Konzepte, Kraft, Zeit und Einfühlungsvermögen.

Foto: Werner Krüper

Stark übergewichtige Bewohner sind für Mitarbeiter in der Altenpflege eine Herausforderung. Um Menschen mit Adipositas angemessen zu pflegen, braucht es Konzepte, Kraft, Zeit und Einfühlungsvermögen. Was das in der pflegerischen Praxis konkret bedeutet, darüber berichtet die Fachzeitschrift Altenpflege in der brandneuen Ausgabe.

Menschen, die aufgrund einer Adipositas pflegebedürftig geworden seien, llitten unter psychischen und physischen Folgeerscheinungen der Erkrankung, starken Versagensängsten und geringem Selbstwertgefühl. Das sagt Kirsten Wildhagen, Betreiberin des Pflegeheims am Hakenberg in Bodenwerder, in dem die Pflege von Adipositas-Betroffenen einen Schwerpunkt bildet. "Wir sind dann gefragt, den Pflege- und Therapiebedarf sowie den Pflegealltag individuell anzupassen", so Kirsten Wildhagen, "das ist leichter gesagt als getan. Die Betroffenen erwarten von sich und den Pflegenden in der Regel eine schnelle Verbesserung ihres Gesamtzustandes und akzeptieren einen ,Step bei Step'-Plan häufig nicht."

Der pflegerische Umgang mit von Adipositas betroffenen Menschen gestalte sich komplett anders als bei Bewohnern mit "normalem" Gewicht, so die Expertin. So seien bei der Grundpflege adipöser Bewohner immer zwei bis drei Pflegekräfte vonnöten, bisweilen brauche es sogar mehr als diese. Das betreffe viele Bereiche: das Heben und Tragen, das Umlagern, den Bekleidungswechsel, die Körperpflege. Zudem hätten adipöse Bewohner häufig Wunden, die sich aufgrund mangelnder Körperpflege und/oder des hohen Körpergewichts entwickelt hätten und in der Regel schon lange bestünden – "sehr häufig handelt es sich um einen Dekubitus, Grad 3, oder einen Ulcus cruris, der meist größer und tiefer ist als bei nicht-adipösen Menschen."

Welche Rolle in solche Fällen ein Wundmanager spielt, wie die Mitarbeiter vor Ort das Obstipationsrisiko adipöser Bewohner zu minimieren versuchen und welche Hilfsmittel schwergewichtigen Menschen das Leben und Pflegekräften die Arbeit erleichtern – all das und vieles mehr steht in der in diesen Tagen erscheinenden Februar-Ausgabe von Altenpflege.

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