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Personalnotstand in der Pflege

Arbeitsmarkt-Experte: "Pflegekräfte aus dem Ausland sind nicht die Lösung!"

24.04.2019
"Pflegekräfte aus dem Ausland können den Pflegenotstand in Deutschland nicht beheben": Prof. Dr. Stefan Sell, Arbeitsmarkt-Experte der Hochschule Koblenz.

<paragraph align="right">Foto: Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung</paragraph>

"Pflegekräfte aus dem Ausland können den Pflegenotstand in Deutschland nicht beheben": Prof. Dr. Stefan Sell, Arbeitsmarkt-Experte der Hochschule Koblenz.

Foto: Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung

Pflegekräfte aus dem Ausland sind nach den Worten des Sozialwissenschaftlers Stefan Sell keine Lösung für den Pflegenotstand: "Auch wenn etwa zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland Menschen mit einer anderen Nationalität sind, werden wir das Problem mit Arbeitskräften aus der Zuwanderung nicht lösen können."

"Woher sollen diese Menschen aus vielfach ganz anderen Kulturkreisen denn die Geschichte, die Kultur und die Sprache der alten Menschen hier bei uns kennen?", so der Arbeitsmarkt-Experte, der als Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz beschäftigt ist.

Sell, Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) an der rheinland-pfälzischen Hochschule, wies auch darauf hin, dass es keinen bundes- oder landesweiten Arbeitsmarkt für Altenpflegekräfte in Deutschland gibt. "Das ist ein lokaler, wenn überhaupt ein regionaler Arbeitsmarkt", betonte er. 80 Prozent derjenigen, die diesen Beruf erlernten, würden in ihrem Berufsleben nicht aus ihrer jeweiligen Region herauskommen.

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