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Neue Studie

Aus Aussteigern werden Wieder-Einsteiger

07.07.2020
Die Zahlen der Studie belegen: Im Zuge der Corona-Krise sind einige Pflegende, die ihren Beruf einst verlassen hatten, in die Pflege zurückgekehrt.

<paragraph align="right">Grafik: Psyma Health &amp; Care GmbH</paragraph>

Die Zahlen der Studie belegen: Im Zuge der Corona-Krise sind einige Pflegende, die ihren Beruf einst verlassen hatten, in die Pflege zurückgekehrt.

Grafik: Psyma Health & Care GmbH

Die Corona-Krise und die Appelle der Regierung, landesweit alle Pflegeressourcen zu mobilisieren, haben offenbar dazu geführt, dass ein Teil der pflegerischen Berufsaussteiger in die verschiedenen Sektoren der Pflege zurückgekehrt ist. Das hat eine aktuelle Studie der Psyma Health & Care GmbH mit Sitz in Nürnberg ergeben.

Zweimal binnen weniger Wochen hatte das Unternehmen vor wenigen Wochen Pflegemanager und Pflegefachkräfte dazu befragt, ob im Zuge der Corona-Krise in ihrer jeweiligen Einrichtung bereits ehemalige Pflegekräfte arbeiteten. Am 2. April antworteten 93 Prozent der Befragten aus der stationären Pflege mit einem klaren "Nein" und nur 7 Prozent mit "Ja". Knapp drei Wochen später, am 20. April, sahen die Zahlen anders aus - die Rückkehrerquote lag da bereits bei 16 Prozent.

Nimmt man die gesamte Pflege in den Blick, gaben Ende April 19 Prozent der Befragten an, dass bei ihnen inzwischen zurückgekehrte Pflegekräfte arbeiten - ein Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Monatsanfang (15 Prozent). Mit 23 Prozent (2. April: 17 Prozent) war dieser Anteil – bezogen auf die drei Sektoren der Pflege – im Krankenhaus am größten. Den niedrigsten Wert mit 14 Prozent (2. April: 5 Prozent) verzeichnete die ambulante Pflege.

Die Rückkehr dieser Pflege-Aussteiger ist jedoch auch mit Schwierigkeiten behaftet, so die Initiatoren der Studie. 72 Prozent der Befragten geben Probleme bei der Einarbeitung und Schulung der ehemaligen Pflegekräfte an, 71 Prozent beklagen veraltete Fachkenntnisse, mangelnde aktuelle Qualifikationen und fehlende Routine. Des Weiteren geben 62 Prozent zu bedenken, dass die Rückkehrer durch ihr höheres Alter selbst zur Risikogruppe zählen.

Psyma hatte am 2. April 221 und am 20. April 252 Pflegefachkräfte, Pflegemanager und akademisierte Pfleger befragt. Bereits 2018 hatte die #PflegeComeBack-Studie des Unternehmens ergeben, dass 48 Prozent aller ehemaligen Pflegefachpersonen potentiell bereit wären, unter veränderten Rahmenbedingungen in den Pflegeberuf zurückzukehren (wir berichteten).

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