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Schulterschluss von Verbänden und Kommunen

"Ausbildungsallianz" in Niedersachsen

12.09.2018
Gemeinsame Sache: Hand in Hand will in Niedersachsen ein Bündnis aus Kommunen und Verbänden die Probleme des Personalmangels in der Pflege lösen.

<paragraph align="right">Foto: Fotolia</paragraph>

Gemeinsame Sache: Hand in Hand will in Niedersachsen ein Bündnis aus Kommunen und Verbänden die Probleme des Personalmangels in der Pflege lösen.

Foto: Fotolia

Um dem Mangel an pflegerischem Nachwuchs beizukommen, will in Niedersachsen ein Bündnis aus Kommunen und Verbänden an einem Strang ziehen. Verschiedene Träger proben jetzt angesichts der bevorstehenden Ausbildungsreform den Schulterschluss und haben eine "Ausbildungsallianz" vereinbart.

Dem neuen Verbund, der seine Pläne nun in Hannover vorstellte, gehören unter anderem die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Krankenhausgesellschaft des Landes, die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände und Pflegeschulen an. Sandra Mehmecke, Präsidentin der Niedersächsischen Pflegekammer, sprach von einer "bundesweit einmaligen Allianz zur Stärkung der Ausbildung von Pflegekräften".

"Es wird eine gemeinsame Ausbildung geben, die es den Auszubildenden ermöglicht, danach in allen Bereichen zu arbeiten: ganz allgemein in der Pflege, der Alten- oder der Kinderkrankenpflege; und es wird einen weiteren Studiengang geben", sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD), die das Bundesland als Vorreiter in Deutschland sieht. In Niedersachsen soll die Ausbildung über ein Umlageverfahren finanziert werden, an dem alle bisherigen Kostenträger und das Land beteiligt sind. "Es wird überall eine Ausbildungsvergütug geben, das wird alles aus einem Topf finanziert", so die Ministerin, "darüber bin ich sehr froh, das ist nicht in allen Bundesländern der Fall."

Derzeit werden im Niedersachsen an rund 3.000 Pflegeeinrichtungen in den Ausbildungsgängen der Altenpflege, der Kranken- sowie der Kinderkrankenpflege 14.500 junge Menschen ausgebildet – zu wenig. Der Mangel gewinnt auch angesichts einer im Schnitt alternden Bevölkerung an Bedeutung. Sollte sich die aktuelle Entwicklung fortsetzen, dürften nach Schätzungen der Landesregierung bis zum Jahr 2030 rund 52 000 Pflegekräfte in Niedersachsen fehlen – die Hälfte davon Altenpfleger.

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