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Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe

BLGS: Fachkräftemangel längst auch bei Pflegelehrkräften

08.02.2019

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist längst nicht mehr auf das Pflegepersonal beschränkt, sondern trifft zunehmend auch die Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer in der gesundheitsberuflichen Bildung.  Darauf hat jetzt Carsten Drude, Vorsitzender des Bundesverbandes Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS), hingewiesen.

So hätten laut Drude allein im Bundesland Hessen 95 Prozent der Krankenpflegeschulen und 66 Prozent der Altenpflegeschulen generell mit Stellenbesetzungsproblemen zu kämpfen. Zusätzlich würden nach Auskunft der hessischen Aufsichts- und Prüfungsbehörde in den kommenden fünf Jahren ca. 40 Prozent der Lehrkräfte altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden. Und Hessen sei beileibe kein Einzelfall.

"Der BLGS macht seit Jahren auf die sich zuspitzende Situation aufmerksam und fordert einen massiven Ausbau pflegepäda­gogischer Studiengänge auf Masterniveau an staatlichen Hochschulen", so der Verbandsfunktionär, "allerdings haben die Länder die hierfür dringend notwendigen Investitionen bislang weitgehend verweigert." Um das Pflegebildungssystem vor dem Kollaps zu bewahren, so Drude, würden stattdessen die Stan­dards gesenkt. Entsprechende Maßnahmen seien die Vergrößerung von Klassen, wie z.B. in Hessen, sowie die Einstellung minderqualifizierter Lehrkräfte.

Vor diesem Hintergrund seien nun in Nordrhein-Westfalen (NRW) seit Januar dieses Jahres auch BachelorabsolventInnen als hauptamt­liche Lehrkräfte zugelassen. Eine Entwicklung, die dem BLGS überhaupt nicht behagt. Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Thomas Kutschke warnt in diesem Zusammenhang vor einer "Deprofessionalisierung der Lehrkräfte" und einer schleichenden Verschlechterung der Ausbildungsqualität: "Diese so genannte ‚Angepasste Zulassungs­praxis‘ sollte auf eine Übergangsfrist von maximal fünf Jahren begrenzt werden, in denen ein (pflege-)pädagogischer Masterabschluss zu erwerben ist."

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