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Hamburg

BKK Mobil Oil finanziert Schulungen zum Märchenerzähler

13.11.2017
Durch das Märchenerzählen entstehen Bilder in den Köpfen der Menschen. Erzähler können den Blickkontakt zu den Zuhörern halten und auf Reaktion der Menschen mit Demenz spontan reagieren.

<paragraph align="right">Foto: Max Ciolek/Living Puppets</paragraph>

Durch das Märchenerzählen entstehen Bilder in den Köpfen der Menschen. Erzähler können den Blickkontakt zu den Zuhörern halten und auf Reaktion der Menschen mit Demenz spontan reagieren.

Foto: Max Ciolek/Living Puppets

Die Betriebskrankenkasse Mobil Oil fördert Märchenaktivierungsarbeit in Hamburger Pflegeeinrichtungen. Das Team Gesundheit hat dazu das Projekt "Unvergessen – Aktivierung durch Märchen" entwickelt, wie die Kasse jetzt mitgeteilt hat.

Dabei übernimmt die Pflegekasse der BKK Mobil Oil die Schulungskosten für die Mitarbeiter ausgewählter Pflegeeinrichtungen in der Region Hamburg.

Pofessionelles, regelmäßiges Märchenerzählen steigert zufolge der Studie "Märchenstube – ressourcenaktivierende Arbeit mit Märchen für demenziell erkrankte Menschen” (2009) der Osnabrücker Märchenerzählerin Sabine Meyer die Lebensqualität und das Wohlbefinden. Zudem fördert die Methode die kommunikativen Ressourcen und die sozialen Kompetenzen der Menschen mit Demenz. "Der große Unterschied des Märchenerzählens gegenüber dem Vorlesen ist die lebendige Vortragsweise. Über das freie Erzählen besteht die Möglichkeit, eindrückliche Gestik, Mimik und Stimmmodulationen einzubringen", sagt Märchenerzählerin Sabine Meyer, die dies seit vielen Jahren selbst in Pflegeeinrichtungen praktiziert (wir berichteten) und zudem für die BKK-Schulungen zur Märchenerzählerin verantwortlich ist.

In 24 Unterrichtsstunden werden die Grundlagen zur Märchenaktivierungsarbeit und zum Erzählen erarbeitet. "Das Erzählen an sich zu erlernen, ist für interessierte Alltagsbegleiter möglich, da wir alle diese Grundkommunikationsform beherrschen können", so Meyer. Hierzu müsse jedoch eindeutig abgegrenzt werden, dass die Märchenaktivierungsarbeit von den Teilnehmern nicht verlange, ein professioneller Bühnenerzähler zu werden. Vielmehr gehe es darum, das eigene Erzählen lebendig und frei zu gestalten, erklärt die Begründerin des Erzähltheaters Osnabrück.

Nach dem vielversprechenden Start, zum Beispeil im SenVital Senioren- und Pflegezentrum Hamburg und bei Pflegen & Wohnen Hamburg soll das Projekt 2018 ausgebaut werden. Interessierte Einrichtungen können sich bewerben: www.bkk-mobil-oil.de/maerchen

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