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Künstlerischer und sozialer Bereich kooperieren

Mit Tanztheater Bewohnerkräfte bündeln

14.05.2019
Unabhängig von Beeinträchtigungen erleben Bewohner im Tanz, wie sie ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können.

<paragraph align="right">Foto: Martin Warlies</paragraph>

Unabhängig von Beeinträchtigungen erleben Bewohner im Tanz, wie sie ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können.

Foto: Martin Warlies

Um Bewohnern über den Tanz Teilhabe zu ermöglichen, sind künstlerische Fachlichkeit, klare Zuständigkeiten, kombiniert mit dem Engagement der Sozialen Betreuung, die Vorausetzungen für ein Tanztheater, das Teilnehmer und Publikum begeistert.

Das Ev. Seniorenzentrum Kettwig in Essen hat gemeinsam mit der Choreografin Ronja White ein solches generationenübergreifendes Tanzprojekt initiiert. Im Sommer 2016 ist das erste generationenübergreifende Tanztheater unter fachlicher und künstlerischer Leitung der Tanzpädagogin, unterstützt vom Team des Sozialen Dienstes, gestartet. Innerhalb von einer Woche Probenarbeit mit Bewohnerinnen des Hauses und Kindern einer ortsansässigen Tanzschule entstand eine Choreografie, die in vielfacher Hinsicht scheinbare Grenzen überschritt: Physische und kognitive Einschränkungen verwandelten sich durch die professionelle Begleitung in Möglichkeiten. So nahm die Rollstuhlfahrerin ebenso wie die Bewohnerin mit einer demenziellen Entwicklung teil. Von der Aufführung am Ende profitierten dann auch viele Bewohner, Angehörige und Besucher des Hauses. Weitere Tanztheaterproduktionen folgten – zuletzt 2018 unter dem Titel "Kräfte bündeln".

"Während der Proben für das Tanztheater ist es mir wichtig, dass eine sichere und offene Atmosphäre kreiert wird, in der alle Beteiligten miteinander entdecken können, welches tänzerische Potenzial in ihnen steckt", so Ronja White in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Realisierung eines solchen Projektes in einer Pflegeeinrichtung eine kooperative und engmaschige Zusammenarbeit aller Beteiligten braucht, schreibt White. Die gemeinsame Planung des Rahmens und der Abläufe, fortlaufende Absprachen, zeitnahes Feedback des Verlaufs und notwendige Anpassung der Entwicklung sind unabdingbar, hat die Künstlerin erfahren. In einer solchen Zusammenarbeit des sozialen und künstlerischen Bereichs sei es deshalb wichtig, die Zuständigkeit deutlich zu klären.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

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