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Projekt Interactive Memories in Stuttgart vorgestellt

Mit Technik Erinnerungspflege neu gestalten

28.03.2019
Dr. Beate Radzey (rechts) und Dr. Gabriele Kreutzner (links) von Demenz Support Stuttgart koordinieren den Projektverbund von InterMem.

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Dr. Beate Radzey (rechts) und Dr. Gabriele Kreutzner (links) von Demenz Support Stuttgart koordinieren den Projektverbund von InterMem.

(Foto: Dr. Christina Kuhn)

Drei Jahre lang, von Juni 2015 bis 2018, hat ein Verbund von Partnern aus verschiedenen Universitäten, mittelständischen Unternehmen und Pflegeeinrichtungen im Projekt Interactive Memories (InterMem) technische Möglichkeiten, die die Erinnerungspflege im Alltag unterstützen, eruiert. 

Demenz Support Stuttgart hat den Projektverbund koordiniert. Die Ergebnisse wurden jetzt auf einer Tagung in Stuttgart vorgestellt.

Interaktive Medien werden bisher in der Betreuung wenig genutzt, sondern es überwiegen konventionelle Medien, wie zum Beispiel Fotos. So beschreibt Dr. Beate Radzey von Demenz Support Stuttgart die Ausgangslage. Technisch-mediale Möglichkeiten bieten jedoch die Chance, Erinnerungen auf mehreren Sinnesebenen anzusprechen und mehr Aktivierungsimpulse zu geben.

Regina Pfändler, die die Soziale Betreuung in einer der Partnereinrichtungen, im Marienhaus in Freiburg, leitet, hat in ihrem Team mit einer interaktiven multimedialen Monitorwand bisher ungeöffnete Erinnerungsfenster von Bewohnern mit Demenz öffnen können und diese Menschen auf neue Weise kennengelernt. Damit solche "Fenster in die Erinnerung" aufgehen, ist die sensible Begleitung durch einen Mitarbeiter von zentraler Bedeutung, hat Pfändler erfahren. Auch wenn die Biografie bekannt ist und Inhalte abgestimmt sind, ist nie vorhersehbar, wann, wie und ob Erinnerungen getriggert werden und wie sie auf den Bewohner wirken. Deshalb betonte Radzey: "Es geht um ein gutes Zusammenspiel von technischen Lösungen, geeigneten Inhalten und fachlicher Begleitung durch die Betreuungskraft." Ohne die Begleitung habe Technik wenig Bedeutung, ging Prof. Dr. Christoph Kunze von der Hochschule Furtwangen sogar noch weiter.

InterMem ist Teil des Forschungsprogramms "Pflegeinnovationen für Menschen mit Demenz" und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen seines Förderschwerpunkts "Mensch-Technik Innovation im demografischen Wandel" gefördert.

Regina Pfändler spricht im Interview mit der Redaktion Altenpflege und Aktivieren über das Projekt.

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