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Aktivieren mit Hühnern, Eseln, Katzen und mehr

So setzen Sie Tiere typgerecht ein

11.02.2020
Gerade Menschen mit Demenz helfe der Kontakt mit Tieren, sich zu konzentrieren, die Umgebung direkter wahrzunehmen und im Hier und Jetzt anzukommen, weiß Altenpfleger Gregor Kryk.

Gerade Menschen mit Demenz helfe der Kontakt mit Tieren, sich zu konzentrieren, die Umgebung direkter wahrzunehmen und im Hier und Jetzt anzukommen, weiß Altenpfleger Gregor Kryk.

Tiere gehen offen und unvoreingenommen auf den Menschen zu. Als soziale Katalysatoren können Tiere auch Vermittler und kommunikative Brücke zwischen Menschen sein und Mitarbeitern helfen, mit Bewohnern verstärkt in Kontakt und Interaktion zu kommen.

Und sogar konkrete körperliche Auswirkungen lassen sich nachweisen: Studien haben gezeigt, dass in Anwesenheit eines Tieres Blutdruck und Herzfrequenz sinken. "Damit beeinflussen Tiere die Stimmung positiv, lösen Ängste und Anspannungen", schreibt Gregor Kryk in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

Der Altenpfleger, der mit seinen Tieren regelmäßig Pflegeeinrichtungen besucht, betont: "Tiere reflektieren zudem unmittelbar das Verhalten des Menschen, geben direkte Signale und ermöglichen so, das eigene Verhalten, dessen Auswirkungen und sich selbst wieder bewusster zu erleben." Ponys oder Esel zum Beispiel blieben stehen, wenn ihr Gegenüber aufgeregt oder in Eile ist. Dann warteten sie auf eine ruhigere Situation. Erst dann seien diese Tiere, bereit, mit den alten Menschen zu arbeiten. "Dann kommen die Tiere runter, entspannen gemeinsam mit den Bewohnern. Manche schlafen sogar gemeinsam ein, wenn das Pony am Bewohnerbett steht", hat Kryk häufig erlebt.

Welches Tier sich für welchen Bewohner eignet, hängt laut Kryk von der Persönlichkeit ab. Ein eher ruhiger Bewohner wird sich von einem Esel angesprochen fühlen mit seinen eher ruhigen, langsamen Bewegungen. Hühner kämen hingegen gut mit Bewohnern zurecht, die offen sind. Sie schliefen gern mal auf dem Schoß des Bewohners ein. Meerschweinchen wiederum sein sehr agil und passten gut zu Bewohnern mit Bewegungsdrang. "Ziegen und Schafe kommen gut mit aktiven Bewohnern klar" weiß der Altenpfleger. Für die Eins-zu-eins-Betreuung setzt er gern Katzen ein: "In ihnen steckt viel Gefühl, sie brauchen Zuspruch."

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

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