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Hessen

Corona-Studie in Pflegeheimen startet im Herbst

29.06.2020
Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat eine Pilotstudie in Pflegeheimen angekündigt. So sollen mehr Erkenntnisse zu Infektionsverläufen und geeignete Testmethoden erlangt werden. 
Foto: Julia Imhoff

Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat eine Pilotstudie in Pflegeheimen angekündigt. So sollen mehr Erkenntnisse zu Infektionsverläufen und geeignete Testmethoden erlangt werden.
Foto: Julia Imhoff

Die Corona-Infektionen bleiben in Hessen auf niedrigem Niveau. Da die Experten aber ein erneutes Aufflammen der Ansteckungszahlen nicht ausschließen, startet Hessen Pilottestprojekte.

Hessen will mit Corona-Studien bei besonderen Risikogruppen mehr über die Infektionsverläufe der Krankheit und geeignete Testmethoden lernen. Sozialminister Kai Klose (Grüne) kündigte kürzlich an, dass dafür 50 Pflege- und Altenheime ausgewählt werden. Start der Studie soll im Frühherbst sein, die Dauer werde etwa acht bis zwölf Wochen dauern, erläuterte Professorin Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Gerade die Bewohner der Alten- und Pflegeheime seien besonders durch einen Ausbruch des Coronavirus gefährdet, erklärte Klose. Bekannt sei, dass das Risiko für eine Ansteckung in diesen Einrichtungen vor allem von den Personen ausgeht, die von außen in diese Strukturen neu oder wiederholt hineinkommen. Bei der Teststudie seien deswegen vor allem die Personen im Fokus, die neu in die Alten- und Pflegeheime aufgenommen werden, sowie das Personal. Das gelte sowohl für die Pflegenden als auch Beschäftigte, die dort als Reinigungskräfte oder in den Kantinen und Speisesälen arbeiten. Diese Personen sollen bei dem Pilotprojekt regelmäßig getestet werden.

Massentests ohne Anlass seien nach ihrer Einschätzung in der Regel nur eine Momentaufnahme und würden nicht weiterhelfen, sagte die Medizinerin Ciesek. Es brauche stattdessen individualisierte Strategien und ein niederschwelliges Vorgehen. Die Strategien für alle Gruppen könnten daher auch nicht gleich sein. In einer Kita sollte anders getestet werden als in einem Altenheim, so Ciesek weiter.

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