Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten DBfK: "Einwanderung nur ein Baustein...

Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten

DBfK: "Einwanderung nur ein Baustein unter vielen"

04.10.2018
Fachkräfte aus Drittstaaten sollen den Personalnotstand in Deutschland vermehrt mildern helfen. Darauf haben sich die Union und die SPD geeinigt und Eckpunkte für ein Zuwanderungsgesetz vorgelegt.

<paragraph align="right">Foto: Petra Steuer/Joker</paragraph>

Fachkräfte aus Drittstaaten sollen den Personalnotstand in Deutschland vermehrt mildern helfen. Darauf haben sich die Union und die SPD geeinigt und Eckpunkte für ein Zuwanderungsgesetz vorgelegt.

Foto: Petra Steuer/Joker

CDU/CSU und SPD haben sich auf Eckpunkte für ein Zuwanderungsgesetz geeinigt. Die "Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten" wurden im Kabinett beschlossen. Die Arbeitgeber aus Pflegebranche reagierten positiv auf die Signale aus Berlin, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) zeigte sich reservierter.

Mit dem geplanten Gesetz soll die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten – also aus Ländern, die nicht der Europäischen Union (EU) angehören – in den deutschen Arbeitsmarkt geregelt werden. Das Augenmerk liegt dabei insbesondere auch auf den Pflegeberufen, nachdem bisherige Bemühungen und Anwerbeprogramme, etwa "Triple Win", bei weitem nicht die erhoffte Wirkung gezeigt hatten.

"Anwerbung, insbesondere aus Drittstaaten, kann und wird den Pflegefachpersonenmangel in Deutschland auch nicht annähernd lösen, sondern allenfalls ein Baustein unter vielen anderen sein", so die DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. Wer den Personalmangel in der Pflege beheben wolle, müsse dessen Ursachen gründlich analysieren und werde dann schnell darauf stoßen, "welche gravierenden Fehlentscheidungen in den zurückliegenden Jahren getroffen wurden, die sich nun rächen."

Überhaupt sei es nicht ganz so leicht, wie man sich das vorstelle, Pflegende aus anderen Ländern zum Arbeiten in Deutschland zu bewegen, so Knüppel. "Pflegefachpersonal wird weltweit umworben, von vielen Industrienationen mit deutlich besseren Bedingungen und höherer Wertschätzung und Autonomie als hierzulande. Im Vergleich mit anderen europäischen und internationalen Gesundheitssystemen muss sich Deutschland da erst einmal noch hinten anstellen!"

Facebook
Kommentare (1)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

AP_11_2018_Titel
November 2018

Umfrage
Pflege kurz vor dem Kollaps

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts