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Personal in der stationären Altenpflege

DBfK und bpa streiten um die Fachkraftquote

17.11.2017
"Wer die Fachkraftquote von 50 Prozent in der stationären Altenpflege als politische Wohlfühlquote bezeichnet, hat nicht verstanden, dass pflegerisches Handeln auf Wissen basiert": Martin Dichter, Vorstandsvorsitzender des DBfK Nordwest.

<paragraph align="right">Foto: DBfK Nordwest</paragraph>

"Wer die Fachkraftquote von 50 Prozent in der stationären Altenpflege als politische Wohlfühlquote bezeichnet, hat nicht verstanden, dass pflegerisches Handeln auf Wissen basiert": Martin Dichter, Vorstandsvorsitzender des DBfK Nordwest.

Foto: DBfK Nordwest

Der Regionalverband Nordwest des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) hat den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) mit scharfen Worten für dessen neuerliche Forderung kritisiert, die "starren Personalquoten" in der stationären Altenpflege aufzuweichen.

Christof Beckmann, der nordrhein-westfälische bpa-Landesvorsitzende, hatte beim Fachtag seines Verbandes in Münster davon gesprochen, 50 Prozent Fachkräfte seien "nicht wissenschaftlich fundiert", und die gesetzlich vorgeschriebene Fachkraftquote "eine rein politische Wohlfühlquote" genannt. "Wer die 50 Prozent Fachkraftquote in der stationären Altenpflege als politische Wohlfühlquote bezeichnet, hat nicht verstanden, dass pflegerisches Handeln auf Wissen basiert", entgegnete nun Martin Dichter, Vorstandsvorsitzender des DBfK Nordwest, und empfahl Beckmann und allen Entscheidungsträgern im bpa "dringend einen Grundkurs zu den Grundlagen pflegerischen Handelns".

Mögliche Veränderungen an der Fachkraftquote müssten auf der Basis wissenschaftlicher evidenzbasierter Erkenntnisse erfolgen, so Dichter. Bis solche vorlägen, seine eine Reduzierung der Fachkraftquote "undenkbar". Schließlich nähme der Bedarf an pflegerischen Leistungen nicht nur quantitativ zu, auch qualitativ führten chronische Erkrankungen und neue Therapiemöglichkeiten zu steigenden fachlichen Anforderungen. Deshalb müsse die Antwort im weiteren Aufbau von Pflegefachlichkeit und nicht in deren Abbau liegen.

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