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Digitalisierung in der Altenpflege

Entlastende Angebote nutzen

13.11.2019
Foto: Werner Krüper

Foto: Werner Krüper

In der Altenpflege findet zunehmend digitale Technik Verwendung, so auch im Seniorenzentrum Plettenberg. Mit Erfolg wird sie dort vor allem für die Dokumentation, in der Einzel- und Gruppenbetreuung sowie in der Biografie- und Erinnerungsarbeit eingesetzt.

Ob Tablet, digitaler Erlebnistisch oder humanoider Roboter: Dem Seniorenzentrum am radprax Krankenhaus Plettenberg ist es wichtig, schon heute gut auf die Digitalisierung in der Altenpflege vorbereitet zu sein. Sowohl im Hinblick auf die zukünftige Klientel, das im Zeitalter der Computer, Tablets und Smartphones aufgewachsen ist, als auch, um den Pflegeberuf für junge Menschen attraktiver zu gestalten. Und vor allem, um mit den Möglichkeiten, die sich schon heute bieten, das Personal zu entlasten.

Welche Möglichkeiten das sind, was sie leisten und wie sie eingesetzt werden, erläutern Einrichtungsleitung Elke Reperich und Altentherapeutin Nicole Hartung im Schwerpunkt der November-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege. "Durch den Einsatz von zum Beispiel Tablets in der Dokumentation ist es unseren Mitarbeitern möglich, geplante Maßnahmen und unvorhergesehene Ereignisse zeitnah zu dokumentieren", so Reperich und Hartung, "wichtige Einträge gelangen so nicht ins Hintertreffen und werden durch die schnelle und fachgerechte Eintragung auf schnellstem Weg den unterschiedlichen Fachkräften zur Verfügung gestellt." Andere Tablets wiederum würden in der Gruppenbetreuung oder in der Erinnerungsarbeit verwendet.

Ganz besondere Aufmerksamkeit von Seiten der Bewohner des Seniorenzentrums wird den zwei humanoiden Robotern vom Typ "Pepper" zuteil, die für Spiele, Gespräche, Bewegungsangebote und Animationen eingesetzt werden. Bei Pepper zeige sich, so Reperich und Hartung, wie die anfängliche Skepsis in den Teams gegenüber solchen Robotern im Laufe der Zeit einer größeren Arbeitszufriedenheit wich. Grund hierfür sei, dass die Bewohner gegenüber dem digitalen Kollegen keine Berührungsängste an den Tag legten, seine Anwesenheit immer mehr zu schätzen wussten und das Personal so eine konkrete Entlastung erfuhr. "Hand in Hand mit Achtsamkeit, Sorgfalt, stetiger Reflektion und einem guten Blick auf die uns anvertrauten Personen kann die Digitalisierung in der Altenpflege für alle beteiligten Personen von großem Nutzen sein", zeigen sich Reperich und Hartung überzeugt.

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