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Pflegeberufereformgesetz

Generalistik: Unionsfraktion macht Kompromissvorschlag

29.03.2017
Präsentieren gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister und Parteifreund Hermann Gröhe (rechts) den Kompromissvorschlag zur Pflegeausbildung: die CDU-Bundestagsabgeordneten (von links) Erwin Rüddel (pflegepolitischer Sprecher seiner Fraktion), Georg Nüßlein (stellvertretender Fraktionsvorsitzender), Erich Irlstorfer (Berichterstatter für Pflegeberufe seiner Fraktion im Bundestagsausschuss für Gesundheit) und Maria Michalk (gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion).

<paragraph align="right">Foto: CDU-Bundestagsfraktion</paragraph>

Präsentieren gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister und Parteifreund Hermann Gröhe (rechts) den Kompromissvorschlag zur Pflegeausbildung: die CDU-Bundestagsabgeordneten (von links) Erwin Rüddel (pflegepolitischer Sprecher seiner Fraktion), Georg Nüßlein (stellvertretender Fraktionsvorsitzender), Erich Irlstorfer (Berichterstatter für Pflegeberufe seiner Fraktion im Bundestagsausschuss für Gesundheit) und Maria Michalk (gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion).

Foto: CDU-Bundestagsfraktion

Die in Sachen Generalistik bislang uneinigen Lager innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben sich auf einen Kompromiss zum Pflegeberufereformgesetz geeinigt. Das teilte stellvertretend der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit, pflegepolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Wie sich die SPD dazu verhält, ist zurzeit noch ungewiss.

Der unionsinterne Kompromiss ist eine Mischung aus generalistischer und integrierter Ausbildung und sieht so aus, dass es künftig für alle Pflegeberufe eine zweijährige generalistische Ausbildung geben soll. Danach können sich die Auszubildenden in einem weiteren Jahr auf Alten- oder Kinderkrankenpflege spezialisieren. Der Abschluss würde dann weiterhin  "Altenpfleger/in" oder "Kinderkrankenpfleger/in" lauten. Wer auch im dritten Jahr die generalistische (also nicht spezialisierte) Ausbildung fortsetzt, kann in allen Pflegeberufen – auch in der Krankenpflege – arbeiten. Nach zwei Jahren könnten Interessierte die Ausbildung zudem als Pflegeassistent beenden.

Wenn es nach der Unionsfraktion geht, solle der Bundestag dann in sechs Jahren nach einer Evaluation darüber entscheiden, welche Form der Ausbildung letztlich weitergeführt wird. Als Orientierung könne dienen, welche Form der Ausbildung die Pflegeschüler in der Zwischenzeit in welchem Maße präferiert hätten.

Welche Meinung der sozialdemokratische Koalitionspartner zum Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion hat, ist noch ungeklärt. Sah es kurzfristig so aus, als finde der Vorschlag auch innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion Zustimmung, so ist dies nach der kurzfristigen Absage einer gemeinsamen Pressekonferenz nicht mehr so sicher. In den vergangenen Monaten, in denen innerhalb der Unionsfraktion ein heftiger Streit um den richtigen Ausbildungsweg in der Pflege entbrannt war (wir berichteten mehrfach, etwa unter der Überschrift "CDU-Fraktion: Zweifel an Generalistik"), hatte die SPD immer auf die Realisierung des ursprünglichen Gesetzentwurfes gepocht. Der sah für alle Pflege-Azubis eine dreijährige generalistische Ausbildung ohne Spezialisierung vor.

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