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Evangelische Diakonie Lindau startet Pilotprojekt

"Hergensweiler Heimelig": Eine kleine Welt für Menschen mit Demenz

11.01.2018
Behütet, aber mittendrin: In der Gemeinde Hergensweiler im baden-württembergischen Landkreis Lindau soll eine kleine Welt für 128 demenzbetroffene Menschen entstehen.

<paragraph align="right">Screenshot: www.hergensweiler-heimelig.de</paragraph>

Behütet, aber mittendrin: In der Gemeinde Hergensweiler im baden-württembergischen Landkreis Lindau soll eine kleine Welt für 128 demenzbetroffene Menschen entstehen.

Screenshot: www.hergensweiler-heimelig.de

Die Evangelische Diakonie Lindau will Menschen, die an Demenz erkrankt sind und zum Weglaufen neigen, ein Leben mit mehr Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglichen. Zu diesem Zweck hat sie nun das Pilotprojekt "Hergensweiler Heimelig" ins Leben gerufen. Vorbild der Unternehmung ist die niederländische Einrichtung "De Hogeweyk".

Auf 30.000 Quadratmetern soll in der baden-württembergischen Gemeinde Hergensweiler (Landkreis Lindau) für 128 Menschen mit Demenz – so steht es auf der Homepage – eine "kleine, offene Welt" entstehen, in der "alles ans Leben und nichts an Pflegeheim oder Krankenhaus erinnert". "Hergensweiler Heimelig" muss man sich wie eine Art Dorf vorstellen. Die Demenzbetroffenen sollen in 16 Wohneinheiten mit höchstens acht Personen plus Betreuungspersonal wohnen. Diese Wohneinheiten sollen dem jeweiligen Lebensstil angepasst sein. "Lieber leger und rustikal, oder doch bevorzugt mit Etikette und Leinenserviette? Lieber Schlager oder eher Mozart? Wir achten darauf, dass die Menschen in ihren Wohngruppen auch wirklich zueinander passen", heißt es auf der Homepage.

"Wir wissen, dass Menschen trotz Demenz Glück und Lebensfreude empfinden können – und zwar vor allem dann, wenn sie in einem Umfeld relativer Normalität ohne Zwang existieren dürfen", sagt Mitinitiatorin Anke Franke, die in Lindau das bereits mehrfach preisgekrönte und unter anderem mit dem AltenpflegePreis 2014 ausgezeichnete Alten- und Pflegeheim "Maria-Martha-Stift" leitet. Deshalb gehören unter anderem ein öffentlicher Kindergarten mit Streichelzoo, eine Gastronomie samt Biergarten, Kleingärten, ein Friseur und ein Supermarkt zum Konzept.

Das Pilotprojekt ist zurzeit noch weit von der Realisierung entfernt. Die Initiatoren rechnen mit Gesamtkosten von 30 Millionen Euro. Weil es in Deutschland momentan "keinen passenden Fördertopf" für ein Projekt dieser Art gibt, soll die Finanzierung zu nicht unwesentlichen Teilen über Spenden realisiert werden.

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