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Immer mehr ausländische Altenpfleger arbeitslos

16.04.2019
Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl arbeitsloser ausländischer AltenpflegerInnen in Deutschland binnen acht Jahren um 64 Prozent gestiegen.

<paragraph align="right">Foto: Werner Krüper</paragraph>

Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl arbeitsloser ausländischer AltenpflegerInnen in Deutschland binnen acht Jahren um 64 Prozent gestiegen.

Foto: Werner Krüper

Die Zahl der arbeitslosen ausländischen AltenpflegerInnen in Deutschland hat in den vergangenen Jahren laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) deutlich zugenommen. Zwischen 2010 und 2018 sei ihre Anzahl um 64 Prozent von 4.347 auf aktuell 7.124 Personen gestiegen, meldete jetzt die Tageszeitung "Die Welt".

Diese Entwicklung sei nicht zuletzt auf die gewachsene Zahl arbeitsloser Altenpflegekräfte aus acht wichtigen Asylherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) zurückzuführen, heißt es. Wären 2010 nur 268 arbeitslose Pfleger aus diesen Staaten gemeldet gewesen, seien es laut Auskunft der Bundesregierung mittlerweile 2.017.

Ein gegenläufiger Trend lässt sich dagegen unter Altenpflegern mit deutschem Pass feststellen. Nach Angaben der BA hat sich die Anzahl arbeitsloser Altenpfleger mit deutscher Staatsbürgerschaft von 2010 (34.485) bis 2018 (23.553) um 32 Prozent reduziert.

Weil laut Bundeswirtschaftsministerium die Altenpflege hierzulande zum "Mangelberuf Nummer 1" geworden ist, wurden in den vergangenen Jahren die Anstrengungen verstärkt, Asylbewerber für eine Tätigkeit in der Altenpflege zu gewinnen. Inzwischen soll etwa jeder zehnte Altenpfleger in Deutschland aus dem Ausland kommen.

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