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US-Modell soll jetzt in Berlin erprobt werden

Neues Konzept: Personal anziehen wie ein Magnet

08.04.2019
In Berlin können jetzt erstmals auch Altenpflegeeinrichtungen den so genannten Magnetansatz erproben. Er soll langfristig zu einer geringen Fluktuations- und Krankenquote des Pflegepersonals führen.

<paragraph align="right">Foto: Pixelfeger/AdobeStock</paragraph>

In Berlin können jetzt erstmals auch Altenpflegeeinrichtungen den so genannten Magnetansatz erproben. Er soll langfristig zu einer geringen Fluktuations- und Krankenquote des Pflegepersonals führen.

Foto: Pixelfeger/AdobeStock

Bis zum 30. April können sich Berliner Altenpflegeeinrichtungen bewerben, um an einem Projekt zur Umsetzung des so genannten Magnetkonzepts teilzunehmen. Der Magnetansatz soll damit erstmals auch in Altenpflegeeinrichtungen erprobt wird. Bislang konnten nur Krankenhäuser die Magnet-Zertifizierung erhalten.

Unter dem Titel "Personal halten und anziehen wie ein Magnet – Einführung und Erprobung des Magnetansatzes in Berliner Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen" werden vier Einrichtungen dabei unterstützt, das erfolgreiche US-amerikanische Personalbindungskonzept im Rahmen eines dreijährigen Projekts umzusetzen.

In den 80er Jahren wurden im Rahmen einer von der American Academy of Nursing (AAN) in Auftrag gegebenen Studie Krankenhäuser untersucht, die trotz des vorherrschenden Fachkräftemangels scheinbar wie Magnete Pflegepersonal anzogen, und gleichzeitig langfristig halten konnten. Diese wirtschaftlich erfolgreichen Einrichtungen wiesen eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit auf, was sich in einer geringen Fluktuations- und Krankenquote des Personals zeigte. Grundlage des Magnetkonzeptes ist eine Organisationskultur, die von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt ist.

Das Projekt ist Teil der Initiative "Alternsgerechtes und gendersensibles Arbeiten in der Pflege" (AGAP) im Rahmen der ESF-Sozialpartnerrichtlinie "Fachkräfte sichern. Weiter bilden und Gleichstellung fördern". Es wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert, der alle entstehenden Kosten für Schulung, Beratung und Begleitung durch diverse Experten trägt.

Interessenten wenden sich telefonisch unter 030 / 68 40 18 43 an die Projektleitung Grynet Kleiner oder per Mail an kleiner.grynet@bfw.de

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