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Pflegewissenschaftler der Uni Bremen

Pflegekräfte besser für Krisenfälle schulen

15.10.2018
Bei Hochwasser, Erdbeben und anderen Katastrophen müssen immer wieder auch pflegebedürftige und kranke Menschen aus Pflegeeinrichtungen und Privathäusern evakuiert und speziell betreut werden.

<paragraph align="right">Foto: marog-pixcells</paragraph>

Bei Hochwasser, Erdbeben und anderen Katastrophen müssen immer wieder auch pflegebedürftige und kranke Menschen aus Pflegeeinrichtungen und Privathäusern evakuiert und speziell betreut werden.

Foto: marog-pixcells

Angesichts der zunehmenden Zahl von Katastrophen auf der Welt steigt nach Einschätzung des Bremer Pflegewissenschaftlers Stefan Görres der Bedarf an Pflegepersonal, das speziell auf Krisenfälle vorbereitet ist. "In Asien gibt es bereits Ausbildungen, in Europa kaum", sagte Görres dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Görres, Professor am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen, organisiert eine internationale Konferenz zum Einsatz von Pflegekräften bei humanitären Katastrophen, zu der mehr als 150 Experten aus Asien, Afrika, den USA und Europa in Bremen erwartet werden. Ihr Ansatz: In Katastrophen würden die Anforderungen an Helfende und insbesondere an Pflegekräfte immer komplexer. Das Personal müsse sich gleichzeitig und schnell auf globale und lokale Situationen einstellen, kulturelle Hintergründe berücksichtigen und effektiv Hilfe leisten.

"Wir wissen noch zu wenig über Arbeitsschwerpunkte, Kernaufgaben und benötigte Kompetenzen", so der Pflegewissenschaftler. Die Praxis liefere immer wieder Belege für eine unzureichende Vorbereitung und eine daraus resultierende Überforderung von Pflegekräften. Bisher gibt es Görres zufolge in Deutschland meist nur interne Fortbildungen von Hilfsorganisationen wie der Diakonie Katastrophenhilfe, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) oder den "Ärzten ohne Grenzen". Einen Bachelor-Studiengang zum Thema biete einzig die private Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin an. "Und auch bei der Forschung stehen wir noch ganz am Anfang, besonders was die gesundheitlichen Folgen von Katastrophen etwa mit Blick auf Traumatisierungen betrifft", sagte Görres.

Das Bremer Treffen ist die fünfte Forschungskonferenz der "World Society of Disaster Nursing" (WSDN). In den vergangenen Jahren trafen sich die Experten in Japan, Wales, China und zuletzt im indonesischen Jakarta.

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