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Vielfalt im Team

Wie Mitarbeiter verschiedener Kulturen gut zusammenarbeiten

28.12.2015
Zwar gewinnt das Thema multikultureller Teams durch die Flüchtlinge noch an Bedeutung. Doch viele Teams arbeiten schon längst in einem interkulturellen Zusammenhang.

<paragraph align="right">Foto: Werner Krüper</paragraph>

Zwar gewinnt das Thema multikultureller Teams durch die Flüchtlinge noch an Bedeutung. Doch viele Teams arbeiten schon längst in einem interkulturellen Zusammenhang.

Foto: Werner Krüper

Interkulturelle Kompetenz ist das Ergebnis eines Lern- und Entwicklungsprozesses, der mit der Bereitschaft beginnt, sich auf Fremdes einzulassen. Wie ein Miteinander und das Suchen nach einem gemeinsamen Weg funktionieren können, ist Thema in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege.

Viele Teams arbeiten längst in einem interkulturellen Zusammenhang. Ein Teil der Pflegekräfte hat einen Migrationshintergrund. Damit gehen oft unterschiedliche Verständnisse von Pflege, Umgang mit Schmerz, Gebrechen, Sterben einher. Missverständnisse sind zu klären. Neue, internationale Mitarbeitende begrüßen und in ihren Kompetenzen wahrnehmen und integrieren kann bedeuten, dass bisher gepflegte Arbeitsabläufe reflektiert und angepasst werden müssen.

Hierbei gilt es, das bestehende Team mitzunehmen. Die Etablierung und Stärkung der Willkommenskultur, oft auch interkultureller Öffnungsprozess genannt, erscheint relevant. Unterschiede im Arbeitsverständnis ansprechen, aussprechen, aushalten und gemeinsame Ziele definieren, sind nur einige Punkte dieses Prozesses. Qualitätssicherung durch kultursensible Pflege wird nicht nur durch Sachwissen über verschiedene Ethnien erzielt, sondern überwiegend über Signale, die von Menschen anderer Kulturen gesendet werden – davon sind die Autoren des Beitrags in der aktuellen Ausgabe von Altenpflege überzeugt. Dr. Christine Böhmig ist Trainerin  für interkulturelle Kompetenz im Welcome Center Sozialwirtschaft Baden-Württemberg, das unter anderem Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen mit multinationalen Teams schult und unterstützt. Sie und Kollege Josef Minarsch-Engisch wissen: "Pflegekräfte benötigen auch Sensitivität, um entsprechend handeln zu können." Die Ausbildung und Verfeinerung dieser Sensibilität sei ein Qualitätsmerkmal für eine Pflegeeinrichtung.

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