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Aktuelle Studie

Pflegende mit Migrationshintergrund: Mehr Überstunden, weniger Wertschätzung

10.08.2018
Ergebnis einer aktuellen Studie: Pflegekräfte mit ausländischen Wurzeln leisten im Vergleich zu ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen mehr unbezahlte Überstunden.

<paragraph align="right">Foto: epd/Hanna Eder</paragraph>

Ergebnis einer aktuellen Studie: Pflegekräfte mit ausländischen Wurzeln leisten im Vergleich zu ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen mehr unbezahlte Überstunden.

Foto: epd/Hanna Eder

Pflegekräfte mit ausländischen Wurzeln leisten im Vergleich zu ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen mehr unbezahlte Überstunden. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie "Pflegearbeit in Deutschland, Japan und Schweden" der Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Hildegard Theobald von der Universität Vechta.

"Unbezahlte Überstunden machen 41 Prozent der Migranten und Migrantinnen sowie 18 Prozent der anderen Beschäftigten", heißt es in der jetzt vorgestellten und von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie. Unterschiede zwischen Pflegenden mit und ohne Migrationshintergrund zeigen sich laut Theobald auch auf anderen Ebenen. So hätten nur 23 Prozent der Pflegekräfte mit Migrationshintergrund Gestaltungsspielräume bei der täglichen Planung der Arbeit – bei den einheimischen Kollegen seien es dagegen 35 Prozent. Ausländische Kräfte bekämen zudem weniger Wertschätzung von Vorgesetzten als solche ohne Migrationshintergrund. Darüber hinaus seien 15 Prozent der Pflegenden mit ausländischen Wurzeln von ausländerfeindlichen Kommentaren betroffen. 

Der Wissenschaftlerin zufolge haben im stationären Bereich 14 Prozent der Pflegekräfte einen Migrationshintergrund, im ambulanten Sektor sind es elf Prozent. Für ihre Studie hatte Theobald, Professorin für Organisationelle Gerontologie an der niedersächsischen Hochschule, Daten aus den Jahren 2005 bis 2012 erfasst, die sich auf insgesamt 2.500 Beschäftigte beziehen.

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