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Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Positionspapier zum Schutz älterer Mitarbeiter

25.04.2019
Muss es stets in erster Linie um das Wohl und Wehe junger Mitarbeiter gehen? Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz beklagt, dass die Bedürfnisse und Belange älterer Pflege-Mitarbeiter zumeist in den Hintergrund gedrängt werden.

<paragraph align="right">Foto: Fotolia</paragraph>

Muss es stets in erster Linie um das Wohl und Wehe junger Mitarbeiter gehen? Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz beklagt, dass die Bedürfnisse und Belange älterer Pflege-Mitarbeiter zumeist in den Hintergrund gedrängt werden.

Foto: Fotolia

Die steigende Zahl pflegerischer Mitarbeiter jenseits des 50. Lebensjahrs macht der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz Sorgen. "Es müssen endlich Strategien gefunden werden, um älteren Mitarbeitern eine langfristige Erwerbstätigkeit zu ermöglichen", sagt Vorstandsmitglied Prof. Brigitte Anderl-Doliwa.

Alarmierend sei, so die Professorin am Fachbereich Gesundheit und Pflege der Katholischen Hochschule Mainz, dass ältere Pflegefachkräfte oft nicht unter den für iihr Alter richtigen Bedingungen arbeiten könnten. Dies führe zu einer erhöhten Fluktuation, die mittlerweile eines der größten Probleme für die berufliche Pflege darstelle. Hohe Fehlzeiten aufgrund der täglichen Belastung, unflexible Arbeitszeiten sowie Schichtdienst seien Faktoren, mit denen Pflegefachpersonen ab 50 Jahren verstärkt zu kämpfen hätten: "Es ist mehr als an der Zeit, sich Gedanken um diiese Beschäftigten zu machen."

Die Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat aus diesem Grund ein Positionspapier entwickelt, in dem Maßnahmen zum Schutz älterer Arbeitnehmer aufgelistet sind. Dazu gehören etwa die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze, Möglichkeiten der flexibleren Arbeitszeitgestaltung, pflegeunterstützende Ausstattungen am Arbeitsplatz oder ausreichende Regenerationszeiten. "Zudem muss in Einrichtungen eine Arbeitskultur geschaffen werden", so die Verfasser des Papiers, "die das berufliche Pflegen im hohen Alter begünstigt und älteren Pflegefachpersonen die nötige Wertschätzung schenkt."

Die Auswertung der Mitgliederdatenbank der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat ergeben, dass ca. 54 Prozent der registrierten Pflegefachpersonen zwischen 41 und 61 Jahren alt sind. Dabei sei "die Spitze des demografischen Eisberges noch nicht erreicht", heißt es.

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