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KWA-Symposium zu Qualitätsprüfungen

Qualitätsverantwortung gemeinsam wahrnehmen

12.02.2018
Für Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter des Institut agp Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, gehören Pflege und Vertrauen unbedingt zusammen. Damit Menschen vertrauen können, braucht es laut Klie eine geteilte Qualitätsverantwortung.

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Für Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter des Institut agp Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, gehören Pflege und Vertrauen unbedingt zusammen. Damit Menschen vertrauen können, braucht es laut Klie eine geteilte Qualitätsverantwortung.

Foto: Jörg Urbach (KWA)

Das 16. KWA-Symposium am Freitag (9. Februar) in München widmete sich in diesem Jahr dem Thema "Pflege außer Kontrolle. Neue Perspektiven für die öffentliche Qualitätsverantwortung".

"Begleitung, Besuch, Inaugenscheinnahme, Prüfung – man fühlte sich fachlich begleitet und wertgeschätzt. Es gab aber auch den ein oder anderen Ton, der durchaus ruppig werden konnte." So fasste Dr. Stefan Arend, Vorstand des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA), bei der Eröffnung des ausgebuchten Symposiums im Georg-Brauchle-Haus die Prüfpraxis durch Heimaufsicht und Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) zusammen. Denn Fakt ist: Qualität lässt sich nicht in die Einrichtung hineinprüfen, doch ohne Kontrolle geht es auch nicht, sind sich die Vortragenden aus Ministerien, Medizinischem Dienst der Krankenversicherung (MDK) in Bayern und weitere Experten einig – auch wenn die einzelnen Bundesländer in der Umsetzung durchaus unterschiedliche Wege eingeschlagen haben.

Wenn die Qualitätsfähigkeit einer Einrichtung vorausgesetzt werden kann, dann verzichtet Rheinland-Pfalz zum Beispiel auf unangekündigte Kontrollen und Regelprüfungen – und hat damit gute Erfahrungen gemacht, wie Ingeborg Germann, Referatsleiterin im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Mainz in ihrem Vortrag verdeutlichte. Für Dr. Bernhard Opolony vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege müssen Vertrauen und Kontrollen kein Gegensatz sein. Letztere dienten vielmehr als Instrument, um Vertrauen zu wecken, damit auch die Bevölkerung vertrauen kann.

Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter des Institut agp Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, begleitet das Symposium seit Jahren fachlich. Sein Vortrag kreiste um den Kernaspekt "Vertrauen", ohne welches Qualität laut Klie nicht möglich ist. Er plädierte dafür, die Qualitätsverantwortung zu verteilen oder besser noch: "fair zu teilen"– und zwar zwischen den Trägern, den professionell Pflegenden, der Zivilgesellschaft und den Kontrollinstanzen. Die staatliche Aufsicht flankiert dabei die Qualitätsfähigkeit des Gesamtsystems. "Die Sorge, die mit Pflegebedürftigkeit zu tun hat, müssen wir in der Gesellschaft verankern. Wird die soziale Aufmerksamkeit für Pflege in der Gesellschaft geweckt, dann brauchen wir auch weniger Kontrollen", so Klie.

Um das Thema "Pflegenoten - wie geht es weiter" geht es auch am ersten Kontresstag beim Zukunftstag ALTENPFLEGE am 6. März in Hannover.

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