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Die Pflege attraktiver machen

Regierung will Tarifbindung für Pflegeberufe durchsetzen

17.07.2018
"2.500 bis 3.000 Euro sollten möglich sein": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will eine bessere Bezahlung und flächendeckend Tarifverträge für Pflegende durchsetzen.

<paragraph align="right">Foto: AdobeStock/magele pictures</paragraph>

"2.500 bis 3.000 Euro sollten möglich sein": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will eine bessere Bezahlung und flächendeckend Tarifverträge für Pflegende durchsetzen.

Foto: AdobeStock/magele pictures

Um den Pflegeberuf attraktiver zu machen, muss es aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die Beschäftigten künftig flächendeckend Tarifverträge geben. Ziel sei "Tarifgebundenheit in allen Einrichtungen", sagte der Politiker am 16. Juli im "Morgenmagazin" des ZDF.

80 Prozent der Altenpflege-Einrichtungen seien nicht tarifgebunden. "Und das wollen wir ändern, indem wir regelhaft zu einer Tarifbezahlung kommen", so Spahn. Das sei rechtlich allerdings schwierig, räumte er ein. Fest stehe allerdings, dass sich Anerkennung nicht nur in Worten ausdrücke, so der Minister: "Die sind wichtig. Aber es geht eben auch um Geld, um ein gutes Gehalt." Gefragt, was eine Pflegefachkraft nach der Ausbildung seiner Ansicht nach verdienen sollte, antwortete der Minister, 2.500 bis 3.000 Euro sollten möglich sein: "Das ist zu oft nicht der Fall, wenn wir in Deutschland schauen."

Zustimmung bekam Spahn von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). "Wer gute Pflege will, muss diese auch gut bezahlen", sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, der Deutschen Presse-Agenturn (dpa), "ein flächendeckender Tariflohn für alle Pflegekräfte wäre ein ebenso großer wie wichtiger Schritt nach vorne."

Auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz nannte es "überfällig", Pflegekräfte bundesweit nach Tarif zu entlohnen. "Wenn der Bundesgesundheitsminister eine solche Zusage gibt, darf es aber kein Versprechen zu Lasten Dritter sein", sagte Vorstand Eugen Brysch und forderte, entstehende Kosten nicht an die Pflegebedürftigen weiterzureichen. Vielmehr sollten Merkel und Spahn "verbindlich erklären, dass das benötigte Geld für angemessene Löhne von der Pflegeversicherung und aus Steuermitteln getragen wird."

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