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Projekt der Universität Siegen

Roboter "Pepper" wird fit gemacht fürs Pflegeheim

24.08.2017
Was wollen die Senioren, was wolen die Pflegenden? Bei der Programmierung von Roboter "Pepper" müssen die Wissenschaftler der Uni Siegen viele unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut bringen.

<paragraph align="right">Foto: Universität Siegen</paragraph>

Was wollen die Senioren, was wolen die Pflegenden? Bei der Programmierung von Roboter "Pepper" müssen die Wissenschaftler der Uni Siegen viele unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut bringen.

Foto: Universität Siegen

Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Uni Siegen arbeiten gemeinsam mit Studierenden aus dem Masterstudiengang "Human Computer Interaction" (HCI) daran, einen in Frankreich und Japan entwickelten Roboter fit für den Einsatz im Altenpflegeheim zu machen.

Der Roboter, dem die Forscher den Arbeitsnamen "Pepper" gegeben haben, ist 1,20 Meter groß und bewegt sich auf Rollen. Er hat Sensoren am Kopf und an den Fingern, kann hören, sehen, sprechen und sogar Stimmlagen und Emotionen erkennen. Seine großen Augen sehen freundlich aus und leuchten in verschiedenen Farben. Er ist extra kindlich konstruiert, damit Menschen keine Angst vor ihm haben müssen.

"Pepper" soll schon bald in der Altenpflege zum Einsatz kommen, die Heimbewohner unterhalten, mit ihnen Rätsel raten, Musik spielen und ihnen die Zeit vertreiben, wenn die Pflegekräfte mit anderen Aufgaben beschäftigt sind. Seine ersten Praxiseinsätze hat der Roboter testweise im "Marienheim" der Caritas im Siegener Stadtteil Weidenau absolviert. "Die Erfahrung zeigt, dass die Senioren sehr schnell neugierig werden und merken, dass sie Spaß mit Pepper haben können", sagt Projektleiter Dr. Rainer Wieching, "dadurch steigt sofort die Akzeptanz."

Die Wissenschaftler sind nun dabei, weitere Funktionen für "Pepper" zu entwickeln. In Gesprächen mit Heimbewohnern und Pflegenden haben sie zu ermitteln versucht, wie die Bedürfnnislage ist. Ergebnis: Pepper soll nicht nur gute Laune verbreiten, spielen, tanzen, musizieren. Er soll den alten Menschen in Zukunft auch dabei helfen, körperliche Übungen zur Prävention von Stürzen durchzuführen. Der Roboter soll die Senioren aktiv ansprechen und zum Mitmachen motivieren, die Übungen erklären und mit positiven Kommentaren oder Tipps helfen.

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