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Appell an die mögliche neue Bundesregierung

SPD: Pflegehelfer-Ausbildung stärker für Flüchtlinge öffnen

26.10.2017
Die Abgeordnete Kerstin Griese fordert im Namen der SPD-Bundestagsfraktion, die Pflegehelfer-Ausbildung stärker für geduldete Flüchtlinge zu öffnen.

<paragraph align="right">Foto: Knoll/Jaenicke</paragraph>

Die Abgeordnete Kerstin Griese fordert im Namen der SPD-Bundestagsfraktion, die Pflegehelfer-Ausbildung stärker für geduldete Flüchtlinge zu öffnen.

Foto: Knoll/Jaenicke

Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag will erreichen, dass mehr Flüchtlinge in Pflegeeinrichtungen arbeiten können. Die Abgeordnete Kerstin Griese, bisherige Vorsitzende des Arbeits- und Sozialausschusses des Bundestages, forderte, die Pflegehelfer-Ausbildung für geduldete Flüchtlinge zu öffnen und bundeseinheitlich zu regeln.

Die Geflohenen sollten für die Zeit der Ausbildung und zwei Jahre danach einen gesicherten Aufenthalt erhalten, sagte die SPD-Politikerin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dies sei mit einer einfachen Änderung im Integrationsgesetz zu erreichen. Die Politikerin appellierte an die neue mögliche Koalitionsmehrheit von Union, FDP und Grünen, den Weg für mehr Pflegehelfer schnell freizumachen. Pflegekräfte würden hängeringend gesucht, erklärte sie. Viele Flüchtlinge wiederum erfüllten die Voraussetzungen für eine Helfer-Ausbildung.

Geduldete junge Asylbewerber können in Deutschland eine Lehre machen und sind während dieser Zeit sowie in den ersten beiden Jahren im Job aufenthaltsrechtlich abgesichert. Bei Pflegehelfern gibt es aber rechtliche Schwierigkeiten, weil die Ausbildung nur ein oder zwei Jahre dauert. In einigen Bundesländern können geduldete Flüchtlinge eine solche Ausbildung anfangen, in anderen nicht.

Anfang Dezember will sich die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) in Potsdam mit den Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge beschäftigen. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen geduldeten Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Dies muss, gemäß den Forderungen auf ihrer letzten Konferenz,  in die Koalitionsvereinbarungen einer möglichen Jamaika-Koalition eingehen.

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