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Pflegeberufsgesetz

"Schädlich": Moratoriumsgegner melden sich zu Wort

16.02.2016
Wer gewinnt, wer verliert? Befürworter und Gegner einer generalistischen Pflegeausbildung streiten weiter – zurzeit um die Forderung nach einem Moratorium des Gesetzgebungsverfahrens.

<paragraph align="right">Foto: Krüper</paragraph>

Wer gewinnt, wer verliert? Befürworter und Gegner einer generalistischen Pflegeausbildung streiten weiter – zurzeit um die Forderung nach einem Moratorium des Gesetzgebungsverfahrens.

Foto: Krüper

Neben dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und dem Deutschen Pflegerat (DPR) haben sich nun auch der Verband der Schwesternschaften vom DRK (VdS) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) gegen die Aussetzung des Gesetzgebungsverfahrens zur Pflegeberufsreform ausgesprochen.

"Über eine Fülle von Modellversuchen ist in den vergangenen Jahren nachhaltig belegt, dass der nun eingeschlagene Weg der Reform der Pflegeberufe in Richtung Generalistik der richtige ist", sagt Generaloberin Gabriele Müller-Stutzer, Präsidentin des VdS, "jetzt ein Moratorium vorzuschlagen und die generelle Ausrichtung des Gesetzentwurfes komplett zu hinterfragen, ist schlicht nicht zielführend und berufspolitisch schädlich."

Auch dip-Leiter Frank Weidner hält nichts von einem Moratorium. Mehr als sechs Jahre seien nunmehr vergangen, seit die damalige Bundesregierung sich eine Zusammenführung der drei Ausbildungsberufe in der Pflege zum Ziel gesetzt habe. Inzwischen liege ein Gesetzesentwurf vor, der vieles von dem berücksichtige, was den Erkenntnissen entspreche. "Daher sollte man ihn jetzt auch umsetzen", so Weidner.

Vergangene Woche hatten Elisabeth Scharfenberg (pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen) und ihre Parteifreundin Barbara Steffens (Pflegeministerin in Nordrhein-Westfalen) einen Aufschub (= Moratorium) des geplanten Pflegeberufsgesetzes gefordert (wir berichteten). Ein Gesetz "im Eiltempo ohne Abschätzung der Risiken zu verabschieden", werde die gute pflegerische Versorgung in Deutschland gefährden, statt sie zu verbessern. Ihrer Forderung haben sich bisher neben rund 1.000 Einzelpersonen rund 50 Verbände und Organisationen aus der Pflege angeschlossen.

Unter der Überschrift "Heilsbringer oder Ausbildungskiller?" wird am 8. März auch auf dem ZUKUNFTSTAG ALTENPFLEGE im Rahmen der Messe ALTENPFLEGE 2016 (8. - 10. März 2016, Messegelände Hannover) über das Pflegeberufsgesetz und die generalistische Ausbildung diskutiert werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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