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bpa-Befragung

Schlechtes Zeugnis für die Leiharbeit

07.05.2019
Einspringen, wo Not am Mann ist: Dem Prinzip der Leiharbeit in der Pflege gab eine bpa-Befragung unter rund 700 Mitgliedseinrichtungen eher schlechte Noten.

<paragraph align="right">Foto: Susanne El-Nawab</paragraph>

Einspringen, wo Not am Mann ist: Dem Prinzip der Leiharbeit in der Pflege gab eine bpa-Befragung unter rund 700 Mitgliedseinrichtungen eher schlechte Noten.

Foto: Susanne El-Nawab

Der Einsatz von Zeitarbeitskräften in der Pflege und der Betreuung pflegebedürftiger Menschen führt zu gravierenden Fehlentwicklungen. Das ist das Fazit einer bundesweiten Befragung, die der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) unter seinen Mitgliedseinrichtungen durchgeführt hat.

Die knapp 700 Einrichtungen, die sich letztlich an der Befragung beteiligten, stellten der Leiharbeit überwiegend ein eher schlechtes Zeugnis aus. 55,8 Prozent der Befragten sagten, die verfügbare Qualifikation der Leiharbeitnehmer wäre schlechter als die der fest angestellten Kräfte. Zudem ergab sich aus den Antworten der teilnehmenden Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste, dass nur rund 19 Prozent der Zeitarbeitskräfte zu ungünstigen Zeiten wie in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen eingesetzt werden könnten. Insgesamt 49,6 Prozent der Befragten gaben zu erkennen, dass sie durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern nicht profitierten. Und 96,3 Prozent der Unternehmen würden gerne auf den Einsatz von Leiharbeitnehmern verzichten.

Die Realität indes sieht anders aus. 44,5 Prozent der an der bpa-Umfrage teilnehmenden Mitgliedsunternehmen gaben an, Leiharbeitnehmer zu beschäftigen. 61,2 Prozent davon setzten diese in den zurückliegenden zwölf Monaten durchschnittlich länger als einen Monat ein. Als Gründe für den Einsatz von Zeitarbeitskräften wurden zu 73,7 Prozent der "Mangel an verfügbaren Fachkräften für eine Festanstellung" sowie zu 75,4 Prozent die "kurzfristige Deckung von Personalbedarf" genannt (Mehrfachantworten waren möglich).

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