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SPD-Kanzlerkandidat

Schulz: Altenpflege muss zentrales Thema werden

13.09.2017
"Ich will, dass wir die Würde von alten Menschen an die Spitze der Prioritätenliste in der Politik in diesem Lande setzen": Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD.

<paragraph align="right">Foto: SPD</paragraph>

"Ich will, dass wir die Würde von alten Menschen an die Spitze der Prioritätenliste in der Politik in diesem Lande setzen": Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD.

Foto: SPD

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will eine bessere Pflege alter Menschen in Deutschland zum zentralen Thema der nächsten Wahlperiode machen. "Ich will, dass wir die Würde von alten Menschen an die Spitze der Prioritätenliste in der Politik in diesem Lande setzen", sagte Schulz am 12. September in der ZDF-Sendung "Klartext".

Es könne nicht sein, so Schulz, dass es in einem der reichsten Länder der Erde weder genügend Personal noch Geld für alte Menschen gebe. "Wir haben milliardenschwere Überschüsse in den Haushalten – und keinen Platz für Demenzstationen", sagte Schulz, "das wird geändert." Nötig sei mehr Personal, bessere Bezahlung und die Möglichkeit, unbürokratisch auf Pflegekräfte aus dem Ausland zurückzugreifen: "Die Pflege ist für den Zusammenhalt der Gesellschaft ein zentrales Thema."

Die Äußerungen ihres Parteivorsitzenden waren Wasser auf die Mühlen von Birte Pauls, pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag. Die Politikerin zeigte sich empört über die Antworten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Thema Pflege in der ARD-"Wahlarena" am 11. September (wir berichteten unter der Überschrift "Merkel spricht von 'riesen Personalmangel'"). "Die Antwort der Kanzlerin auf die Frage des jungen Pflegers war eine Frechheit und der Situation des Pflegepersonals überhaupt nicht angemessen", so die Kieler Parlamentarierin.

Studien bewiesen eindeutig, dass die Sicherheit von Bewohnern und Patienten mit der Qualität der Ausbildung sowie mit der Anzahl der Pflegekräfte zu tun habe. "Wollen wir Qualität in Pflegeheimen und Krankenhäusern sicherstellen, brauchen wir einen gesetzlichen Personalbemessungsschlüssel", so Pauls, "selbstverständlich hätte man in zwölf Jahren als Bundeskanzlerin viel für die Pflege verbessern können. Anstatt sich auf Sonntagsreden zurückzuziehen, brauchen wir ein breites Bündnis für die Pflege – gemeinsam mit Arbeitgebern, der Gewerkschaft, der Gesellschaft und mit den Pflegenden im Fokus."

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