Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Spahn will Pflegekräfte aus Albanien und d...

Personalmangel

Spahn will Pflegekräfte aus Albanien und dem Kosovo anwerben

02.07.2018
"Dort ist die Pflegeausbildung häufig besser, als wir denken": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will in Albanien und dem Kosovo Pflegekräfte anwerben.

<paragraph align="right">Foto: Team Spahn</paragraph>

"Dort ist die Pflegeausbildung häufig besser, als wir denken": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will in Albanien und dem Kosovo Pflegekräfte anwerben.

Foto: Team Spahn

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege gezielt Fachkräfte in Südosteuropa anwerben. Besonders im Kosovo und in Albanien gebe es ein hohes Potenzial an jungen Fachkräften, sagte er der "Bild am Sonntag": "Dort ist die Pflegeausbildung häufig besser, als wir denken."

Es sei kaum mehr möglich, in Deutschland eine Pflegeeinrichtung oder ein Krankenhaus ohne ausländische Pflegekräfte zu betreiben, so Spahn weiter. Der Minister wies darauf hin, dass hierzulande bis zu 50.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt würden: "Da werden wir auch im Ausland suchen müssen."

In der Tageszeitung "Passauer Neue Presse (PNP) hat sich der SPD-Gesundheitsexperte und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach gegen eine gezielte Anwerbung von Fachkräften in Südosteuropa und Spahns Albanien-Idee ausgesprochen. Das sei "kein sinnvoller Plan", so der Politiker. Erst einmal solle dafür gesorgt werden, "dass bestens qualifizierte Pflegekräfte, die wegen der schlechten Bedingungen und schlechten Bezahlung aus dem Beruf ausgestiegen sind, wieder zurückkommen". Notwendig seien ein Wiedereingliederungsprogramm für Berufsrückkehrer und mehr Lohn für ausgeschiedene deutsche Pflegekräfte, sagte Lauterbach. Sollte es dann noch großen Bedarf geben, könne man immer noch aus dem Ausland Personal anwerben.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat unterdessen angeregt, für ausländische Pflegekräfte eine halbjährige Aufenthaltserlaubnis zur Jobsuche einzuführen. "Ausländer, die als Pfleger arbeiten wollen, sollten für ein halbes Jahr nach Deutschland kommen dürfen", sagte er der "Bild am Sonntag", "Bedingung: Sie erhalten keinen Cent aus den Sozialsystemen. Und wenn sie nach den sechs Monaten keine feste Stelle als Pflegekraft haben, müssen sie wieder gehen."

Facebook
Kommentare (4)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

AP_03_2019_Titel
März 2019

Austauschen. Mitreden. Dabeisein
Altenpflege - Die Leitmesse 2019

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts