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Sichere Versorgung bei Portkatheter

Strikt aseptisch vorgehen

07.08.2019
Foto: Adobe Stock/Photozi

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Die Zahl der Bewohner mit Portkatheter nimmt zu. Immer mehr stationäre Langzeitpflegeeinrichtungen entscheiden sich, diese komplexe Aufgabe zu übernehmen. Die Versorgung eines zentralvenösen Katheters ist zwar grundsätzlich eine ärztliche Aufgabe, kann aber an fachkundige Personen delegiert werden.

Eine Schulung allein befähigt jedoch nicht, die Versorgung zu übernehmen, betont Marzena Jura, Pflegemanagerin und Port-Trainerin, in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege. "Um diese anspruchsvolle Tätigkeit auszuführen, bedarf es einer gezielten Einarbeitung, zugeschnitten auf den jeweiligen Bewohner. Der Arzt muss sich davon überzeugen, dass die Person, an die er die Portversorgung delegiert, ihre Aufgabe beherrscht." Auch müsse eine schriftliche Delegationsanordnung durch den Arzt vorliegen.

Entscheidend für eine sichere Versorgung sei auch ein strikt aseptisches Vorgehen, beim Einbringen der Portnadel in die Portkammer, so Jura. "Diese Nadel kann, je nachdem welche Substanz intravenös appliziert werden soll, bis zu sieben Tagen in der Portkammer liegenbleiben." Um eine gute Beobachtung zu gewährleisten, sollte nach der Punktion ein transparentes Pflaster aufgebracht werden.

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