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Altenpflege im Mai

Umsetzung Expertenstandard Demenz: Person-zentrierte Haltung ist der Schlüssel

15.05.2019
Foto: Werner Krüper

Foto: Werner Krüper

Die vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) vorgestellten Ergebnisse der modellhaften Implementierung des Expertenstandards Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz zeigen, dass der Standard wirkt, wenn das pflegerische Handeln mit einer zugewandten und empathischen Haltung einhergeht.

Wie Heiko Stehling, Geschäftsführer des DNQP, anlässlich der Vorstellung der Implementierungsergebnisse auf dem 21. Netzwerk-Workshop in Osnabrück berichtete, hat sich der Expertenstandard als praxistauglich erwiesen. Zudem stoße er auf große Akzeptanz unter den Pflegenden, denn "er bestärkt sie in ihrem Handeln, indem er nicht funktionale Aspekte in den Vordergrund stellt, sondern den Pflegenden entweder Unterstützung und Bestätigung in person-zentrierter Pflege gewährt oder sie in ihrer Haltungsbildung bestärkt", so Stehling. Die modellhafte Implementierung habe aber auch gezeigt, dass hierfür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen und die mit den Strukturkriterien des Expertenstandards verbundenen Empfehlungen nach konzeptueller Grundlage und einrichtungsweiter Förderung einer person-zentrierten Haltung von großer Bedeutung für seine Umsetzung sind. Als zentrale Werkzeuge, um die im Standard geforderte person-zentrierte Pflege durchführen zu können, haben sich die Entwicklung einer sogenannten Verstehenshypothese und die Durchführung von Fallbesprechungen erwiesen.

Im Schwerpunktthema der Mai-Ausgabe von Altenpflege fasst Stehling noch einmal die wichtigsten Ergebnisse der modellhaften Implementierung zusammen. Zudem berichtet Beate Fröhlich, Leiterin vom Danuviushaus in Ingolstadt, das als eine von 29 Einrichtungen an der Implementierung teilgenommen hatte, im Interview über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung des Standards. So empfiehlt sie unter anderem, dass die Leitungen eines Hauses, das den Expertenstandard umsetzen will, eine gemeinsame Position zu seinen Inhalten und zu seinem zentralen Kern einer person-zentrierten Haltung einnehmen sollte. "Das schließt eine person-zentrierte Haltung sowohl den Menschen mit Demenz als auch den Mitarbeitern gegenüber ein", sagt Fröhlich. "Für Leitungskräfte bedeutet das, präsent zu sein – und zwar sowohl im Alltag als auch in krisenhaften Situationen."

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