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Vereinigung der Pflegenden in Bayern

VdPB fordert bessere Vorbereitung auf eine mögliche zweite Corona-Welle

10.08.2020
VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner: "Bei einer drohenden zweiten Infektionswelle ist nicht damit zu rechnen, dass die beruflich Pflegenden unter diesen Umständen noch einmal die Hauptlast schultern werden."

Foto: VdPB

VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner: "Bei einer drohenden zweiten Infektionswelle ist nicht damit zu rechnen, dass die beruflich Pflegenden unter diesen Umständen noch einmal die Hauptlast schultern werden."

Foto: VdPB

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) fordert die Politik auf, unverzüglich vorbereitende Maßnahmen für alle im Gesundheitswesen Tätigen zu ergreifen, um besser für eine zweite Infektionswelle der COVID-19-Pandemie gewappnet zu sein.

"Wir erwarten klare Konzepte, die auch geeignet sind, weitere Belastungen für die beruflich Pflegenden zu verhindern und die Risiken für das gesamte medizinische Personal zu reduzieren", sagt VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner.

Obwohl die befürchtete Überlastung der intensivmedizinischen Versorgung bis heute ausgeblieben sei, hätten Kolleginnen und Kollegen in der Akutpflege bisher vielerorts über ihr Belastungs-Limit gehen müssen, um die Folgen der Pandemie aufzufangen. Auch in der Langzeitpflege zeigten sich im Personalbereich massive Überlastungserscheinungen, nicht nur weil unter den Bewohnern der Pflegeeinrichtungen besonders viele Opfer zu beklagen seien, sondern auch weil die Schutzmaßnahmen wie Besuchsverbote und Quarantäneauflagen die durch den Personalmangel ohnehin angespannte Situation zusätzlich verschärft hätten. In der Summe habe das zu einer großen Unzufriedenheit in der Berufsgruppe Pflegender geführt, viele fühlten sich verheizt und von der Politik allein gelassen.

Nach Ansicht der VdPB lässt die Politik bislang die Bereitschaft vermissen, aus den bisherigen Erfahrungen notwendige Konsequenzen zu ziehen. "Zwar gelten seit 1. August die Pflegepersonaluntergrenzen für Intensivstationen und Geriatrie wieder, von fundierten und am Bedarf orientierten Personalbemessungsinstrumenten ist man allerdings sowohl in der Akut- als auch in der Langzeitpflege noch weit entfernt", so Sigl-Lehner. Die Berufsgruppe erwarte an dieser Stelle deutliche Verbesserungen, die echte Wertschätzung der Leistung erkennen ließen. "Bei einer drohenden zweiten Infektionswelle ist nicht damit zu rechnen, dass die beruflich Pflegenden unter diesen Umständen noch einmal die Hauptlast schultern werden. Darum ist eine entsprechende Vorbereitung auf eine zweite Infektionswelle und Berücksichtigung der berechtigten Anliegen Pflegender unerlässlich", so der VdPB-Präsident.

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