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Baden-Württemberg

Verbände positionieren sich gegen Pflegekammer

20.02.2018
Die Regierung in Baden-Württemberg denkt über die Errichtung einer Landespflegekammer nach. Befürworter und Gegner haben sich bereits in Position gebracht.

<paragraph align="right">Grafik: Redaktion Altenpflege</paragraph>

Die Regierung in Baden-Württemberg denkt über die Errichtung einer Landespflegekammer nach. Befürworter und Gegner haben sich bereits in Position gebracht.

Grafik: Redaktion Altenpflege

Der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Verbandes der Leitungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe (DVLAB), der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA) und der Arbeitskreis Ausbildungsstätten für Altenpflege (AAA) haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen eine baden-württembergische Pflegekammer ausgesprochen.

"Wir lehnen die Errichtung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg ab, weil die wesentlichen Zielsetzungen dadurch verfehlt werden", sagte stellvertretend für alle drei Verbände Claire Désenfant, Mitglied des Landesvorstands des DVLAB Baden-Württemberg, "es wird weder eine Verbesserung der Arbeitssituation noch der Qualität in der Altenpflege erreicht."

Pflegekammern verursachten vielmehr Kosten, "die über die Zwangsmitgliedschaft durch die Pflegefachkräfte finanziert werden". Sie schafften neue Anforderungen an die Pflegekräfte – "zum Beispiel Fortbildungen auf eigene Kosten" – und verstärkten das Klima der Fremdbestimmtheit durch weitere Meldungspflichten und Kontrollen. "Eine sachgerechte und professionelle Pflege kann auf diese Weise weder gewährleistet noch verbessert werden", so Désenfant. Pflege vor Ort benötige "keine weitere Bürokratie und Kontrollinstanzen", vielmehr würden Wertschätzung und Anerkennung, Entlastung und Unterstützung der Pflegenden das Ansehen des Berufes und die Qualität vor Ort verbessern.

Die Landesregierung in Stuttgart will im ersten Quartal 2018 zum Thema "Pflegekammer" eine repräsentative Befragung unter Pflegefachkräften im Land durchführen. Hierzu sollen insgesamt rund 1.500 Pflegefachkräfte und Auszubildende befragt werden. Ziel ist es, ein Votum für oder gegen eine Pflegekammer zu erhalten. Je nach Meinungsbild will die Regierung dann eine Landespflegekammer auf den Weg bringen oder auf einen solchen Schritt verzichten.

Kammerbefürworter wie Kammergegner buhlen nun mit Argumenten und speziellen Internetseiten um die Stimmen der Pflegenden.

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