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Verband ruft nach "Nationalem Aktionsplan für die Pflege"

09.08.2019
"Wir fordern einen Nationalen Aktionsplan für die Pflege": Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP).

<paragraph align="right">Foto: Johanneswerk</paragraph>

"Wir fordern einen Nationalen Aktionsplan für die Pflege": Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP).

Foto: Johanneswerk

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) hält die Konzertierte Aktion Pflege (KAP) der Bundesregierung im Prinzip für ein richtiges Signal, bezweifelt aber deren Durchschlagskraft. "Deshalb fordern wir einen Nationalen Aktionsplan für die Pflege", sagt Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des DEVAP.

Die Beschlüsse zur KAP enthielten zweifellos "zahlreiche sinnvolle und dringend erforderliche Maßnahmen", um die Attraktivität der Pflegeberufe in den kommenden Jahren zu erhöhen. "Bei näherer Betrachtung stellt sich allerdings die Frage, ob die Vereinbarungen zur Konzertierten Aktion sowie ergänzende gesetzliche Maßnahmen ausreichend sein werden, um den Bedarf an Pflegekräften in den kommenden Jahren tatsächlich zu decken", so de Vries, "konkrete Zahlen finden sich in den KAP-Vereinbarungen nämlich nur an wenigen Stellen."

Deshalb wolle sein Verband einen Schritt weiter gehen und sich für einen "Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung des Fachkräftemangels" stark machen, so de Vries. "Die Bewältigung des Fachkräftemangels bedarf einer umfassenden Strategie, damit die Vielzahl der geplanten Verbesserungen nicht ins Leere führt. Aus Sicht des DEVAP braucht es daher einen Nationalen Aktionsplan, der die aktuellen Fragen des Personalbedarfs und der Personalgewinnung auf einer Zeitschiene quantifiziert und auf der Grundlage von regionalen Gegebenheiten zumindest bis zum Jahr 2030 konkretisiert."

In der "Pflegekrise" sei, wie in der Klimakrise auch, in erster Linie Weitsicht gefordert, meint der DEVAP-Chef: "Auf Sicht zu fahren, wird mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen nicht ausreichend sein, um einen klugen Kurs für die kommenden Jahre setzen zu können."

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