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Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums

Wirtschaftsforscher plädieren für Aufhebung der Fachkraftquote

23.10.2015
Die Studie hält verstärkte Ausbildung, mehr betriebliches Gesundheitsmanagement sowie mehr Vollzeitarbeitsplätze für dringend geboten.

<paragraph align="right">Foto: photoalto</paragraph>

Die Studie hält verstärkte Ausbildung, mehr betriebliches Gesundheitsmanagement sowie mehr Vollzeitarbeitsplätze für dringend geboten.

Foto: photoalto

Der steigende Bedarf an Pflegeplätzen und der Fachkräftemangel stellen nach einer aktuellen Studie die Pflegebranche vor große Herausforderungen. Zugleich hemmten zu viele rechtliche Vorgaben private Investitionen in Pflegeheime und ambulante Dienste.

Das teilten das Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IEGUS) und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) kürzlich in Berlin und Essen mit. Zu befürchten sei eine "Beeinträchtigung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Branche", erklärte RWI-Mitarbeiter Ansgar Wübker.

Die Wirtschaftsforscher fordern aufgrund des sicher verschärfenden Fachkräftemangels eine verstärkte Ausbildung,  mehr betriebliches Gesundheitsmanagement, die Schaffung von mehr Vollzeitarbeitsplätzen und mehr Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Außerdem plädieren sie für eine Abschaffung der vorgeschriebenen Fachkraftquote von derzeit 50 Prozent in Pflegeheimen. Ein Teil der pflegerischen Aufgaben solle an anderweitig qualifizierte Mitarbeiter delegiert werden können, heißt es. Dazu verweist die Studie auf die Ausbildung zur Pflegeassistenz, die es in Niedersachsen bereits gibt.

Für Pflegeheime fordern die Wissenschaftler eine Lockerung der Vorschriften. Immer neue Vorgaben wie etwa die Landesheimgesetze oder länderspezifische Abrechnungsregularien erschwerten "das dringend benötigte Engagement privater Investoren", erklärte IEGUS-Mitarbeiterin Grit Braeseke. Die rechtlichen Bedingungen sollten auf das Notwendigste begrenzt werden und Einzelvorschriften etwa zu Einrichtungsgrößen, Zimmerbelegung und -ausstattung entfallen.

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