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Gesundheitliche Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase (GVL)

Wünsche und Bedürfnisse behutsam ermitteln

24.02.2020
Wer möchte, hat im Rahmen eines individuellen Gesprächsprozesses die Möglichkeit, seinen aktuellen oder mutmaßlichen Willen oder eine Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht zu formulieren.

<paragraph align="right">Foto: Werner Krüper</paragraph>

Wer möchte, hat im Rahmen eines individuellen Gesprächsprozesses die Möglichkeit, seinen aktuellen oder mutmaßlichen Willen oder eine Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht zu formulieren.

Foto: Werner Krüper

Mit einer eigens dafür geschaffenen Stelle nimmt sich die Evangelische Altenhilfe Duisburg der Gesundheitlichen Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase (GVL) an. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen den Krankenkassen und den Trägerverbänden.

Sie wurde im Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung geregelt (§ 132 g SGB V) und am 13.12.2017 konkretisiert.

Wilhelm Oesterschmidt ist als GVL-Berater des Trägers für insgesamt sechs Einrichtungen und damit für etwa 400 Bewohner Ansprechpartner. Er weiß: GVL kann nicht mal eben schnell abgewickelt werden. Sie brauche Zeit, Geduld und Empathie, wie er in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege schreibt. In ihrer GVL-Verfahrensanweisung hat die Evangelische Altenhilfe Duisburg deshalb definiert, dass es in ihren Einrichtungen zunächst ein informierendes und aufklärendes Gespräch zu Sinn und Zweck dieses Angebotes gibt. Bei diesem sogenannten Erstkontakt, ganz nach dem Leitsatz "Begegnung von Mensch zu Mensch", informiert Oesterschmidt empathisch und mit dem gebotenen Respekt und beginnt im Nachgang den Gesprächsprozess. "Der Erstkontakt ist erfolgreich, wenn es dem GVL-Berater gelingt, den Bewohner abzuholen, ohne ihn zu überfordern", so Oesterschmidt.

Die Erfahrung nach gut einem Jahr GVL hat gezeigt: Jeder GVL-Berater muss sich dem Bewohner auf seine Weise nähern und die Kommunikation so gestalten, dass gegebenenfalls über einen Türöffner (beispielsweise Symbolsprache) eine zielgerichtete und weitestgehend fokussierte Ermittlung von Wünschen und Bedürfnissen möglich ist. Um dieses Ziel zu erreichen, sei es für den GVL-Berater unerlässlich, sich vorab mit der Dokumentation des Bewohners vertraut zu machen, so der GVL-Berater: Biografie, Eigenarten, Lebenseinstellung, Allgemeinzustand in Verbindung mit Diagnosen, Medikation sowie die Verlaufsberichte der letzten Wochen.

Wie genau die GVL in Duisburg praktisch aussieht, steht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege

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