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Hessen

Zahl ausländischer Pflegekräfte steigt rapide

12.08.2019
In Hessen steigt die Zahl ausländischer Pflegekräfte rapide. Im vergangenen Jahr stellten fast 2.000 Menschen einen Antrag auf Anerkennung ihrer Qualifikation – 660 mehr als 2016.

<paragraph align="right">Foto: AdobeStock/miya227</paragraph>

In Hessen steigt die Zahl ausländischer Pflegekräfte rapide. Im vergangenen Jahr stellten fast 2.000 Menschen einen Antrag auf Anerkennung ihrer Qualifikation – 660 mehr als 2016.

Foto: AdobeStock/miya227

Die Zahl der ausländischen Pflegekräfte in Hessen steigt. Im vergangenen Jahr stellten rund 1.990 Menschen einen Antrag auf Anerkennung ihrer Qualifikation, 660 mehr als 2016. Das geht aus einer Antwort des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden auf eine Kleine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Yanki Pürsün hervor.

"Die Zahl der Antragsverfahren ist stetig steigend und hat sich in den letzten Jahren insbesondere bei Anträgen aus Drittstaaten deutlich erhöht", so das Sozialministerium. Die meisten Antragsteller seien im letzten Jahr aus Serbien (576) gekommen, gefolgt von Bosnien und Herzegowina (379). Auf Rang drei folgten die Philippinen (249). Die Zahl der Bewerber aus dem asiatischen Land habe sich gegenüber der letzten Statistik fast verfünffacht, vermeldete das Regierungspräsidium Darmstadt, das die Zahlen erhoben hatte. Hintergrund sei ein Sonderabkommen.

Die Anerkennungsverfahren für Pflegekräfte aus Nicht-EU-Ländern (Drittstaaten) sind dem Ministerium zufolge immer Einzelfallprüfungen: "Hier wird die ausländische Ausbildung mit der deutschen Ausbildung auf wesentliche Unterschiede geprüft." Werden wesentliche Unterschiede festgestellt, die auch Berufserfahrung nicht wett machen kann, gibt es die Möglichkeit von Lehrgängen oder einer Prüfung.

In Hessen gibt es, wie in den anderen Bundesländern auch, nicht genug Pflegekräfte. "Die Nachfrage wächst seit Jahren schneller, als die Ausbildungskapazitäten steigen", so das Ministerium. Anwerbung und ausländische Fachkräfte sollen helfen, Lücken zu schließen. Das Land geht davon aus, dass bis zum Jahr 2035 fast 13.000 Altenpfleger benötigt werden. Das bedeute eine Verdoppelung der Vollzeitstellen bis dahin.

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