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28. Jan 2021 | Pflegemanagement

Heimkosten steigen immer weiter

Bewohner von Pflegeheimen müssen für ihre Pflege und Unterbringung immer mehr bezahlen. Die Kosten liegen nach Angaben des Verbands der Ersatzkassen (vdek) im bundesweiten Schnitt bei durchschnittlich 2.068 Euro monatlich.

Geplante Pflegefinanzreform: Gesundheitsminister Jens Spahn will den Eigenanteil für die reine Pflege deckeln.
Foto: Adobe Stock / Erwin Wodicka

Die regionalen Unterschiede sind groß. Am teuersten ist es mit durchschnittlich 2.460 Euro in Nordrhein-Westfalen. Knapp 1.000 Euro günstiger ist es in Sachsen-Anhalt. Hier liegt der Eigenanteil für Pflege im Altenheim bei 1.465 Euro monatlich.

In den Summen sind die reinen Pflegekosten sowie die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Pflegeheimen enthalten. Allein der Eigenanteil für die Pflege verteuerte sich im bundesweiten Schnitt innerhalb eines Jahres um fast 14 Prozent auf 831 Euro. Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die Spanne liegt zwischen monatlich 1.121 Euro in Baden-Württemberg und 554 Euro in Thüringen.

Die höheren Kosten liegen nach Angaben der Deutschen Stiftung Patientenschutz an den notwendigen Gehaltsanpassungen des Personals und gestiegenen Investitionskosten, die die Länder nicht mehr bezuschussen. „Es wird Zeit, dass die Pflegeversicherung den Pflegekosten-Anteil komplett übernimmt. Die Restkosten zahlt der Pflegebedürftige selbst“, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch. Auch vdek-Vorsitzender Uwe Klemens forderte Unterstützung für die Betroffenen ein: „Wenn bei den Eigenanteilen nichts geschieht, dann werden immer mehr Menschen auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen sein.“

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