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04. Mrz 2021 | Corona

Pflegeverband fordert Impfschutz für Lehrpersonal

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordost ruft dazu auf, Personal in den Pflegeschulen und -studiengängen zügig zu impfen.
Lehrer mit Maske steht vor einer Klasse junger Erwachsener
Der DBfK fordert, Lehrpersonal an Pflegeschulen und in Pflegestudiengängen dem Pflegepersonal in Impfgruppe 2 gleichzustellen.
Foto: Adobe Stock/ Drazen

"Wir begrüßen es, dass nun auch Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher ehest möglich geimpft werden sollen", so die Vorsitzende Swantje Kersten laut Pressemitteilung, "jede Infektion, die verhindert werden kann, ist ein Gewinn für den einzelnen Menschen, aber auch für die Prävention größerer Ausbrüche. Das schützt das Gesundheitswesen vor Überlastung und das Pflegepersonal in den Krankenhäusern." Aber die Lehrerinnen und Lehrer in den Pflegeschulen und die Dozentinnen und Dozenten in den Pflegestudiengängen seien bisher überhaupt nicht berücksichtigt worden, so die Vorsitzende des DBfK Nordost: "In den Pflegeschulen und Studiengängen treffen Auszubildende und Studierende aufeinander, die aus verschiedenen Risikosettings kommen beziehungsweise bald wieder in diese gehen. Praxisunterricht geht in der Pflege nicht auf Distanz. Zudem sollen die Kolleginnen und Kollegen in der Lehre ja auch in die Einrichtungen gehen, um dort Praxisbegleitung anzubieten."

Ihre Vorstandskollegin Anja Katharina Peters, selbst Fachlehrerin an einer Pflegeschule in Neubrandenburg, ergänzt: "Im Grunde ist jeder Unterrichtstag an einer Pflegeschule ein mögliches Superspreader-Event. In den vergangenen Wochen haben wir Distanzunterricht angeboten, aber das ist auf Dauer unmöglich, wenn die Qualität der Pflegeausbildung nicht leiden soll." Dem stimmt Professorin Katja Boguth, ebenfalls Vorstandsmitglied und Pflegeprofessorin an einer Hochschule in Berlin, zu: "Pflege ist ein anwendungsorientiertes Studium. Wir müssen auch mit den Studierenden praktische Übungen durchführen und sie an ihren Praxisstellen begleiten. Aktuell sind wir ein Risiko für die Pflegeempfängerinnen und -empfänger und laufen selbst Gefahr, uns und unsere Familien anzustecken."

Der Berufsverband fordert deshalb die zuständigen Ministerien in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, Lehrpersonal an Pflegeschulen und in Pflegestudiengängen dem Pflegepersonal in Impfgruppe 2 gleichzustellen.

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