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07. Apr 2021 | Betreuung

Mit der E-Rikscha unterwegs in Hessen

Mehrere hessische Alten- und Pflegeheime nutzen Fahrrad-Rikschas, um bewegungseingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern Ausflüge zu ermöglichen. Die Heime nehmen an einem Projekt teil, bei dem das Land Hessen zusammen mit Partnern E-Rikschas oder E-Tandems zur Verfügung stellt.

Fahrrad-Rikscha
Vielleicht braucht es etwas Mut und Vertrauen, aber die beiden älteren Damen erleben mit der E-Rikscha ganz neue Freiheiten.
Foto: www.vanraam.com

„Derzeit sind zehn Spezialräder im Umlauf“, teilte ein Sprecher des hessischen Sozialministeriums mit. Der Großteil der Räder komme in der Senioren- und Altenpflege zum Einsatz. Drei Monate könne eine Einrichtung das Angebot nutzen. Das Projekt wurde im vergangenen November gestartet und soll bis Ende des Jahres laufen. Das Wirtschaftsministerium prüft eine Verlängerung bis ins nächste Jahr.

Zwei Personen finden auf der elektrisch angetriebenen Rikscha Platz. „Ausflüge in die Stadt, aber auch zu kleineren Seen in der Nähe sind beliebt“, sagt Katja Noll, Leiterin der Römergarten Senioren-Residenz Haus Ullrich in Kirchhain, dass an dem Projekt teilnimmt. Für die Senioren bedeute das Freiheit und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Wenn das Angebot weiterhin so gut angenommen wird, will die Seniorenresidenz eine eigene Fahrrad-Rikscha anschaffen.

Das Land Hessen stellt zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen die Spezialfahrräder zur Verfügung. Unterstützt wird das Projekt vom Verein Radeln ohne Alter in Deutschland. Die Initiative will zeigen, welche Möglichkeiten es für Menschen gibt, die nicht allein oder aus eigener Kraft auf Fahrradtour gehen können.

Querbeet

Spiele

Querbeet

Sie wünschen sich abwechslungsreiche Spielideen, die Senioren aus ihrer Jugendzeit vertraut sind? Dann starten Sie am besten gleich „ab ins Gartenbeet“. Und von dort aus mit viel Spaß kreuz und quer durch die beliebtesten Aktivierungsideen. Bringen Sie mit verschiedensten Frage- und Aufgabenkarten Schwung in kleine oder große Spielerunden. Spielen Sie in der Gruppenstunde. Oder zwischendurch am Kaffeetisch. Aktivieren Sie Menschen mit und ohne Demenz. Mit Reimaufgaben, Wortspielen, Stadt-Land-Fluss-Aktionen, Luftwörtern, die es zu erraten und Kuddelmuddelbegriffen, die es zu berichtigen gilt. Neben dem Gedächtnistraining sorgen kleine Fitmacher-Aufgaben für körperliche Auflockerung. Wunschkarten fürs gemeinsame Singen bereiten zusätzlich Vergnügen.

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