Created with Sketch.

27. Apr 2021 | Corona

Impfungen in Pflegeheimen wirken

Die Anzahl von Corona-Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen ist seit Beginn der Impfkampagne drastisch zurückgegangen. Laut eines Berichts des Bundesgesundheitsministeriums ist die Zahl der Infektionen in der stationären Langzeitversorgung im Vergleich zum Dezember auf ein Zwanzigstel zurückgegangen.

Mehr als ein Eintrag im Impfausweis: Die Infektionszahlen unter Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen ist drastisch zurückgegangen.
Foto: Benedikt

Schwerste und tödliche Verläufe in der Altenpflege sowie das Infektionsgeschehen konnten dadurch deutlich reduziert werden, ist dem Bericht zum Stand der Covid-19-Impfkampagne zu entnehmen. Mehr als die Hälfte der Über-60-Jährigen sind in vielen Bundesländern bereits geimpft.

Je nach Impfstoff sinkt bei Geimpften die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, deutlich im Vergleich zu Ungeimpften - um bis zu 80 Prozent bei Astrazeneca bis hin zu maximal 95 Prozent bei den mRNA-Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna. Das geht aus einer Übersicht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hervor.

Anfang April hatte das Robert Koch-Institut (RKI) in einem Bericht an das Bundesgesundheitsministerium erklärt, "dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen". Die Einschätzung bezieht sich auf das Übertragungsrisiko "spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis".

„Mit den Impfungen müssen auch die Freiheiten zurückkehren“, sagte am Sonntag die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen hätten eine lange und einsame Leidenszeit hinter sich, sagte die Bundestagsabgeordnete. Die Einrichtungen warteten nun dringend auf klare Vorgaben, die „wieder mehr Begegnung und Freiheit erlauben“.

Was sollen wir tun

Bücher

Was sollen wir tun?

Wie entscheide ich in Konfliktsituationen? Welchen Wertmaßstäben fühle ich mich als Altenpfleger/in verpflichtet? Wer sich in der Pflege alter Menschen engagiert, wird immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert. Fachliche Standards, gesellschaftliche Normen und ganz persönliche Überzeugungen treffen aufeinander. Nicht selten führt dies zu Konflikten, die nicht nur auf der rein rechtlichen oder fachlichen Ebene zu lösen sind. Hier unterstützt die ethische Reflexion über die Pflegepraxis. Mediator und Fachautor Karl-Heinz Risto stellt eine Fülle konkreter Fallbeispiele aus der Pflege vor. Sie laden ein, die ethische Reflexion zu üben, die eigene Position zu klären oder zu entwickeln. Als Orientierungshilfe dienen verschiedene philosophisch-ethische Konzepte. Ausführlich vermittelt der Autor die Methodik und Technik der Ethischen Fallbesprechung. Ein wichtiges Hilfsmittel, um alle von einem Konflikt Betroffenen an einer tragfähigen Lösung zu beteiligen. Ein hervorragendes Arbeitshandbuch für PDLs und Pflegekräfte, die mehr Sicherheit im Umgang mit Konfliktsituationen suchen.

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok