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11. Mai 2021 | Corona

Mit 85 Prozent Impfquote zurück in den Alltag

Eine 85-prozentige Durchimpfungsrate bei Bewohnerinnen, Bewohnern und Personal von Alten- und Pflegeheimen ist die Basis für eine schrittweise Rückkehr in einen normalen Alltag. Diesen Wert empfiehlt eine interprofessionelle Arbeitsgruppe unter der Leitung von Univ. Prof. Markus Gosch von der Universitätsklinik für Geriatrie am Klinikum Nürnberg.

Kontakte und Gespräche ohne Masken sind die Hoffnung vielen Menschen in Alten- und Pflegeheimen.
Foto: AdobeStock/Gina Sanders

Der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) unterstützt die Argumentation der Expertengruppe vorbehaltlos. „Es geht darum, eine gute Balance zu schaffen zwischen den Anstrengungen gegen Covid-19 und den Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität der Bewohner, der Versorgung anderer Erkrankungen und Optimierung rehabilitativer Interventionen“, sagte Prof. Alexander Schraml, erster Vorsitzender des BKSB.

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Laut Michael Pflügner, Vorstandsmitglied des BKSB und Mitglied der Expertengruppe, bestehe ein dringender Handlungsbedarf, die aktuelle Versorgung der Bewohner bedürfnisgerecht anzupassen. Besuche und insbesondere Gruppenaktivitäten seien ohne Maske in einem angemessenen Rahmen wieder zu ermöglichen. „Nicht nur infektiologische, sondern alle weiteren lebensrelevanten Aspekte sind bei künftigen Entscheidungen um mögliche Lockerungen zu berücksichtigen“, so Pflügner.

 

Was sollen wir tun

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Was sollen wir tun?

Wie entscheide ich in Konfliktsituationen? Welchen Wertmaßstäben fühle ich mich als Altenpfleger/in verpflichtet? Wer sich in der Pflege alter Menschen engagiert, wird immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert. Fachliche Standards, gesellschaftliche Normen und ganz persönliche Überzeugungen treffen aufeinander. Nicht selten führt dies zu Konflikten, die nicht nur auf der rein rechtlichen oder fachlichen Ebene zu lösen sind. Hier unterstützt die ethische Reflexion über die Pflegepraxis. Mediator und Fachautor Karl-Heinz Risto stellt eine Fülle konkreter Fallbeispiele aus der Pflege vor. Sie laden ein, die ethische Reflexion zu üben, die eigene Position zu klären oder zu entwickeln. Als Orientierungshilfe dienen verschiedene philosophisch-ethische Konzepte. Ausführlich vermittelt der Autor die Methodik und Technik der Ethischen Fallbesprechung. Ein wichtiges Hilfsmittel, um alle von einem Konflikt Betroffenen an einer tragfähigen Lösung zu beteiligen. Ein hervorragendes Arbeitshandbuch für PDLs und Pflegekräfte, die mehr Sicherheit im Umgang mit Konfliktsituationen suchen.

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