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12. Jul 2021 | Personal

Pflegende überdurchschnittlich oft krankgeschrieben

Im vergangenen Jahr fehlten Beschäftigte in der Altenpflege durchschnittlich 24,8 Tage wegen Krankheit. Das geht aus Daten der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Der Krankenstand in Pflegeberufen, insbesondere in der Altenpflege, ist hoch.
Foto: AdobeStock/Stockfotos-MG

In der Krankenpflege meldeten sich Beschäftigte durchschnittlich 22,4 Tag krank. Damit liegt die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage bei Beschäftigten in der Pflege deutlich über dem Durchschnitt aller Berufstätigen, die im Schnitt 14,6 Tage fehlten.

Die hohen Fehlzeiten zeigten, wie stark diese Berufsgruppe belastet sei, sagte der stellvertretende TK-Vorstandsvorsitzende Thomas Ballast. Pflege gehe etwa deutlich stärker als andere Berufe auf den Rücken und die Psyche, heißt es bei der TK.

Für die aktuelle Auswertung hat die TK die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer rund 5,4 Millionen versicherten Erwerbspersonen ausgewertet.

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1 Kommentare

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Mr.Snail

13. Jul 2021

Toll, endlich hat die Pflege wieder neue Zahlen zum Jammer. Ich sage nur: Nachdenken hilft. Wenn viele Pflegeunternehmen zum Beispiel den Krankenschein ab dem ersten Krankheitstag fordern steigt der Krankenstand gegenüber Unternehmen wo er erst nach dem dritten Fehltag gefordert wird. In der Pflege ist auch kein Homeoffice möglich, wie in anderen Berufen gerade zur Corona-Zeit vermehrt üblich. Da fällt dann schnell mal ein Krankheitstag mehr an. Pflegende waren auch mehr von einer Covid-Infektion selbst betroffen als als Menschen andere Berufsgruppen. Das treibt den Krankenstand. Außerdem arbeiten in der Pflege viele Hilfskräfte. Der Zusammenhang zwischen Ausbildung/Bildung und Krankenstand ist bekannt. Mit steigendem Bildungsabschluss nimmt der Krannkenstand ab. Führungskräfte und Verwaltung schneiden in Senioreneinrichtungen auch besser ab als die reine Pflege, aus den genannten Gründen. Wahrscheinlich gibt es noch eineige mehr.

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