Created with Sketch.

01. Sep 2021 | Personal

Hilfe soll aus Indonesien kommen

Mal sollen es Pflegefachpersonen aus Balkanländern richten, dann mal aus Mexiko. Jetzt setzt die Bundesagentur für Arbeit auf Pflegekräfte aus Indonesien, um den Fachkräftemangel auch in Pflegeheimen zu begegnen.

Ausland, Foto_epd_Thomas_lohnes
Ohne ausländische Pflegefachpersonen und Hilfskräfte würde die Altenpflege zusammenbrechen.
Foto: epd/Thomas Lohnes

Die Bundesagentur hat jetzt mit dem südostasiatischen Land Indonesien eine Vereinbarung getroffen, mit der indonesische Pflegekräfte leichter für deutsche Krankenhäuser und Altenheime angeworben werden können. So müsse der ausländische Berufsabschluss erst nach Ankunft in Deutschland anerkannt werden, teilte die Arbeitsagentur mit. Zuvor sollen sich die angeworbenen Pflegekräfte mehrere Monate lang in Indonesien sprachlich und fachlich auf ihre neue Arbeit in der Pflege vorbereiten. Hilfe gibt es auch beim Visum und bei der Integration in Deutschland.

Thematisch passend: Mehr ausländische Pflegeabschlüsse anerkannt

Die Anwerbung solle, wenn möglich, noch in diesem Jahr beginnen. Mit den ersten Einreisen rechne man frühestens im zweiten Halbjahr 2022, so die Arbeitsagentur. Die Vermittlung steht auf Wunsch der indonesischen Partner nur für Rekrutierungen unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit offen. Eine Vermittlung durch private Vermittlungsfirmen ist damit ausgeschlossen.

Passend dazu: Mit mehr Geld ausländische Fachkräfte gewinnen

Pflegemanagement in Zeiten des Fachkraftmangels

Bücher

Pflegemanagement in Zeiten des Fachkraftmangels

Akuter Personalausfall oder grundsätzlicher Fachkraftmangel beschäftigt täglich Einrichtungsleitungen wie Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen. Dieses Arbeitshandbuch unterstützt alle Verantwortlichen in Einrichtungen der Altenpflege. Ziel ist es, belastende Personalprobleme gründlich zu analysieren und zukünftige Handlungsstrategien zu erarbeiten. Das Autorenteam zeigt, wie bei akutem Personalnotstand schnell und adäquat zu reagieren ist. Wie mittel- und langfristige Personalkonzepte zu entwickeln und umzusetzen sind, die das Notfallmanagement schrittweise überflüssig machen. Profitieren auch Sie von diesem praxiserprobten Instrumentarium, um Krisen bei Personalausfall von vornherein zu vermeiden und durch geschickte personalpolitische, strukturelle, führungsspezifische und organisatorische Maßnahmen die Personalsituation nachhaltig zu stabilisieren.

Das könnte Sie auch interessieren!

1 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login

Unbekannter Nutzer

02. Sep 2021

Wie wäre es, wenn die Hilfe mal von der Politik kommt? Und zwar mit zeitnah umgesetzten Pflegereformen! Eine bessere Bezahlung erst in ein paar Jahren...da geht die stationäre Pflege halt noch ein paar Jahre den Bach runter bevor es besser wird! Super Idee! Und zwar mit angemessenen Personalschlüsseln! Die werden auch erst ab 2023 umgesetzt und entsprechen bei weitem nicht dem Pflegebedarf der Bewohner in den jeweiligen Pflegegraden! Neben halbherzigen Reformen und kontraproduktiven Pflegestärkungsgesetzen kommt auch noch eine Verzögerungstaktik hinzu...wenn das so weiter geht, dann sind die Heime bald leer...kein Personal, keine Bewohner...niemand mehr, der diesen, eigentlich schönen Beruf unter den Bedingungen wie sie derzeit und die nächsten 2 Jahre herrschen, noch machen möchte!

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok