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16. Sep 2021 | Personal

Alarmierende Personalausfallzahlen in der Pflege

Der Fehlzeitenreport des AOK-Bundesverbandes weist hohe Personalausfallzahlen in Pflegeberufen aus – insbesondere in den nordöstlichen Bundesländern. Darauf wies der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordost hin.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Pflegende fallen sehr häufig krankheitsbedingt aus.
Foto: AdobeStock/Stockfotos MG

„Die Zahlen des AOK-Fehlzeitenreports sind erschreckend. Auch wenn nicht neu ist, dass die Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen vielerorts verbesserungswürdig sind, setzt der Report ein außerordentliches Alarmsignal“, sagte DBfK-Vorstandsmitglied Anja Katharina Peters und verwies auf die überdurchschnittliche Belastung der Pflegenden, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern.

Passend dazu: Pflegende sind überdurchschnittlich oft krankgeschrieben

Peters ist sich sicher: „Ganz gleich, wer zukünftig in Mecklenburg-Vorpommern die Regierungsgeschäfte führt: Jede Landesregierung wird […] daran gemessen werden, ob sich der Arbeitsalltag in der Pflege spürbar verändern wird.“

Gesundheit der Pflegenden besser schützen

Man dürfe nicht riskieren, dass Pflegefachleute berufsbedingt Pflegefälle werden, so Peters. Ihr Vorstandskollege Markus Lauter fügte an: „Nicht nur die betriebliche Gesundheitsförderung muss ausgebaut werden. Auch die grundlegenden Probleme müssen angepackt werden, die wir bei der Arbeitsorganisation, der Personalausstattung und den Mitsprachemöglichkeiten von Pflegefachpersonen sehen.“

Passend dazu: Menschen in Pflegeberufen sind oft von Belästigung und Gewalt betroffen

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