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17. Sep 2021 | News

Grippeimpfung zur Demenzprävention?

Regelmäßige Grippeimpfungen könnten das Demenzrisiko reduzieren. Hinweise darauf liefert eine in den USA an 120.000 ehemaligen Militärangehörigen durchgeführte retrospektive Studie.

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Impfungen haben neben dem Schutz vor viralen Erkrankungen vielleicht weitere positive Effekte.
Foto: AdobeStock/Konstantin Yuganow

Die Forschenden untersuchten rückblickend die Krankenakten der Studienteilnehmenden in einem Zeitraum von rund zehn Jahren. Die Teilnehmden wurden dann in Gruppen eingeteilt, je nachdem, ob und wie viele Grippeimpfungen sie im Studienzeitraum erhalten hatten. Im Anschluss wurde analysiert, bei wie vielen Personen eine Demenz neu auftrat.

Insgesamt betrug die mediane Beobachtungsdauer 80 Monate bei den geimpften Personen und 81 Monate bei den Ungeimpften. Rund 16.000 Personen erkrankten während der Untersuchungsphase neu an einer Demenz. Personen, die sich regelmäßig mehr als sechs Mal gegen Grippe impfen ließen, hatten ein geringeres Demenzrisiko. Die Impfungen haben das Demenzrisiko um zwölf Prozent gesenkt.

Demenzexperte Prof. Richard Dodel bremste die Erwartungen allerdings. Man müsse hervorheben, „dass es sich um eine retrospektive Auswertung handelt, zwar eine mit einer hohen Zahl an Studienteilnehmenden und sorgfältiger Durchführung, die aber dennoch keinen Beweischarakter hat, sondern nur eine Assoziation aufzeigen kann“. Allerdings hätten auch schon experimentelle Studien auf einen Zusammenhang zwischen Impfungen und geringerem Demenzrisiko hingedeutet.

Passend dazu: Grippe-Impfung nicht vergessen

10-Minuten-Aktivierung mit Verwirrten

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10-Minuten Aktivierung mit Verwirrten - DVD

Mit einer einmaligen gründlichen Vorbereitung, dann aber überschaubaren Vor- und Nacharbeiten, kann die 'Therapie'form von engagierten AltenpflegeInnen täglich auf den Stations- oder Wohnbereichen umgesetzt werden. Diese besondere Art der Aktivierung verhilft selbst HeimbewohnerInnen, deren Verwirrtheit unübersehbar geworden ist, zu Freude und Glücksgefühl. Dabei sind u.a. eine behutsame Gesprächsführung sowie Gegenstände aus früherer Zeit, etwa Handwerkszeug oder Küchengeräte wichtig. Sie übernehmen die Aufgabe von Schlüsseln in die damals noch bewußt erlebte Vergangenheit der Betroffenen. Das Lehrvideo zeigt und erläutert die Prinzipien der 10-Minuten-Aktivierung, die von Ute Schmidt-Hackenberg seit Jahren erfolgreich ausgeübt und gelehrt wird.

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