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05. Jan 2022 | News

Pflegebevollmächtigter Westerfellhaus abberufen

Andreas Westerfellhaus ist nicht länger der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Das hat die Geschäftsstelle des Pflegebevollmächtigten auf Anfrage der Zeitschrift Altenpflege bestätigt.

Andreas Westerfellhaus war seit 2018 Pflegebevollmächtigter des Bundesregierung.
Foto: Lukas Sander

„Die Amtszeit des Pflegebevollmächtigten Andreas Westerfellhaus endete Ende 2021. Es ist davon auszugehen, dass in Kürze das Kabinett auf Vorschlag des Bundesgesundheitsministers eine neue Pflegebevollmächtigte bzw. einen neuen Pflegebevollmächtigten ernennen wird“, so die Bekanntmachung auf der Webseite des Pflegebevollmächtigten.

Dass der Posten neu besetzt werden könnte, war zwar absehbar. „Das ist ein normaler Prozess bei einem Regierungswechsel“, teilte Bernd Kronauer, Leiter der Geschäftsstelle des Pflegebevollmächtigten, der Zeitschrift Altenpflege mit. Staatssekretär Westerfellhaus, der Mitglied der sich nun in der Opposition befindenden CDU ist, habe aber selbst erst zum Jahresende hin von seiner Abberufung erfahren.

Unklar ist, wer seine Nachfolge antritt und ob der Posten überhaupt neu besetzt wird. Kronauer geht davon aus, dass das Kabinett zumindest die Absicht hat, eine/n Pflegebevollmächtigte/n zu bestimmen.

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1 Kommentare

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W. Schütte

05. Jan 2022

Um die Leistung von Herrn Westerfellhaus seit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2018 rückblickend zu bewerten, sei an seinen 5-Punkte-Plan vom Juni 2018 unter dem Motto "Mehr PflegeKRAFT" erinnern: Damals kündigte er an, er wolle "die Vertrauenskrise in der Pflege beenden. Die Pflegekräfte müssen spüren, dass wirklich etwas geschieht, um die dramatische Personalsituation in Pflegeeinrichtungen u. Kliniken zu verbessern." Danach sollten: 1. Berufsrückkehrer und Stellenaufstocker steuerfreie Prämien zwischen 3.000 und 5.000 EURO erhalten. 2. Pflegefachkräfte in Teilzeit befristet über drei Jahre auf 80% Arbeitszeit aufstocken u. 100% Gehalt erhalten. 3. Arbeitgeber in den Vergütungsverhandlungen Zuschläge für die Einführung innovativer Konzepte für attraktive Arbeitsbedingungen vereinbaren können. 4. Pflegefachkräfte unter Maßgabe konkreter Qualifikationsanforderungen gezielt heilkundliche Aufgaben übertragen werden. 5. Arbeitgeber Anreize zur Ausbildung erhalten. Ausgerechnet der heutige Gesundheitsminister Karl Lauterbach gab damals eilig dazu an, dass von alldem zwar nichts im Koalitionsvertrag stehe, aber die Vorschläge „wohlwollend“ geprüft werden sollten. Umgesetzt davon wurde seit dem Null-Komma-Nichts. Anders als Westerfellhaus, der nicht nur deshalb im kollektiven Gedächtnis der Pflegekräfte in Deutschland keinerlei bleibende Spuren hinterlassen wird, deutet Lauterbach im Hinblick auf seine peinliche Kleinkrämerei beim geplanten sog. Pflegebonus bereits an, was Pflegekräfte in den nächsten Jahren von ihm zu erwarten haben: Null-Ko-man-ahnt-es-schon ...

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