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27. Jan 2022 | Ausbildung

Trotz Pandemie deutlich mehr Pflegeausbildungen in England

Während der Corona-Pandemie erlebt England ein nie dagewesenes Interesse an einer Pflegeausbildung. In Großbritannien ist Pflege ein Universitätsstudium. Eine Ausbildung wie in Deutschland gibt es nicht.

Eine Auszubildende im Praxiseinsatz. In Großbritannien umfasst die Pflegeausbildung ein mindestens dreijähriges Studium mit Praxisphasen.
Foto: Werner Krüper

Mit 28.815 Bewerberinnen und Bewerbern gab es 2021 einen Rekord an Anträgen, wie die zentrale Vergabestelle für Studienplätze UCAS und die Bildungsbehörde Health Education England mitteilten. Rund zwei Drittel (69 Prozent) hätten sogar ihr Interesse mit der Pandemie begründet, für jeden Zehnten war Corona sogar der wichtigste Faktor. Allein von Schulabgängern kamen 38 Prozent mehr Bewerbungen als noch 2019.

Bereits im August 2020 wurden deutlich mehr Studierende angenommen als 2019. Trotz der großen Nachfrage warnen Branchenverbände aber auch im Vereinten Königreich weiter vor Fachkräftemangel.

Zum Vergleich: Nach Angaben des Statistische Bundesamtes (Destatis), befanden sich in Deutschland zum Jahresende 2020 insgesamt 53.610 Frauen und Männer in der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Mit diesen Zahlen ist das ambitionierte Ziel aus der Konzertierten Aktion Pflege, die Ausbildungszahlen deutlich zu steigern, nicht wirklich erreichbar. Bis 2023 sollten diese um zehn Prozent steigen. Dafür hätte es eher mehr als 60.000 Auszubildende bedurft.

Passend dazu: Ausbildungszahlen immer ins Verhältnis setzen

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